1. Hochschule

Aachen: Super C: Startschuss am 1. April?

Aachen : Super C: Startschuss am 1. April?

„Stadt der Wissenschaft” - das hört sich prima an für Aachen, so man sich denn gegen Braunschweig und Freiburg durchsetzt.

Gewürdigt wurden von der Jury im bisherigen Auswahlverfahren unter anderem richtungweisende Projekte wie das geplante Studentenservicezentrum „Super C” am Templergraben.

Doch genau um dieses Projekt war es in den vergangenen Monaten nach den Bohrungen zur Erschließung der Erdwärme ruhig geworden.

Das soll sich bald ändern, sagt TH-Rektor Professor Dr. Burkhard Rauhut. Geht es nach der Hochschule, soll am 1. April der Startschuss für die heiße Projektphase erfolgen. „Wir warten bislang auf eine Einigung zwischen Bund und Ländern in Bezug auf das Hochschulbaufördergesetz”, so Rauhut.

Bisher besagt dies, dass Projekte, die ab einer gewissen Größenordnung vom Land gefördert werden, auch Bundeszuschüsse erhalten. Dieses Gesetz wird gerade überarbeitet, und der Bundeshaushalt liegt noch nicht vor.

„Wir versuchen aber, mit dem Land eine Zwischenlösung zu finden. Wir sind zuversichtlich, am 1. April starten zu können”, ist der Rektor optimistisch. Dann stünde unter anderem die Ausschreibung für das 22 bis 24 Millionen Euro teure Projekt auf dem Programm.

Doch die Gedanken der Hochschulleitung gehen seit geraumer Zeit deutlich über diese Einzelmaßnahme hinaus.

In direkter Verbindung damit steht ein neuer Campus zwischen Hauptgebäude und Kármán-Auditorium mit Platz- und Treffpunkt-Charakter. Knackpunkt: Für diesen Platz müsste der Templergraben gesperrt werden.

Rauhut: „In den nächsten Tagen werden wir über dieses Thema erneut mit der Stadt sprechen. Wir verfolgen den Plan intensiv.”