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Aachen: Studierende verdienen Bestnoten

Aachen : Studierende verdienen Bestnoten

Seitdem 1990 die erste moderierte Sportshow in der Halle Königshügel stattfand, haben sich immer mehr Gruppen aus den unterschiedlichsten sportlichen Disziplinen angeschlossen.

Mit der Hochschulsportshow 2005, einer Co-Produktion der Studierendenschaften der RWTH und der FH Aachen sowie dem Hochschulsportzentrum HSZ, zeigten jetzt 17 Gruppierungen mit rund 220 Athleten beider Einrichtungen spektakuläre Ausschnitte ihres Leistungsspektrums.

Nico Sperle, Leiter des HSZ, kündigte zudem eine „Sensation” an: den Neubau eines Fitness-Centers auf dem Gelände der RWTH-Sportanlage.

Mit einer weiteren guten Nachricht wartete Prorektor Professor Dr. Rolf Rossaint auf: Das Landesparlament habe die Rolle des Sportes „als unverzichtbares Leistungsmerkmal der Hochschulen” festgeschrieben.

Kürzungen der Finanzausstattung seien somit nicht zu erwarten - die über 10.000 studentischen Teilnehmer - wöchentlich an gut 80 Sportarten - können beruhigt in die Zukunft blicken.

Prorektor Rossaint betonte die Aufgabe des sportlichen Miteinanders an den Hochschulen, nämlich vor allem so genannte „soft skills” wie Sozialkompetenz, Kommunikation und teamfähiges Handeln zu erlernen.

In insgesamt elf Disziplinen hatten 61 Aachener Studenten auf Universiaden und Hochschulmeisterschaften im vergangenen Jahr einen oder mehrere der ersten drei Plätze errungen - repräsentative Spitzenleistungen, die Rossaint und Sperle nur zu gerne honorierten.

Hervorragende Erfolge hatten die Savate-Kämpfer gezeigt, von denen fünf zur Weltmeisterschaft fahren werden. Ebenso die „Ultimate Frisbee”-Spieler, die zum zweiten Mal in Folge den deutschen Meistertitel gewannen.

Vertreten von Öffentlichkeitsreferentin Tanja Meyer, würdigte der Hauptsponsor des Events, die Sparkasse Aachen, Eishockey- Übungsleiter und Vorstandsmitglied im Verein der Freunde und Förderer des Hochschulsports, Christian Stang für sein ehrenamtliches Engagement.

Swenja Schiwatsch und André Lerch moderierten vor gut 700 Zuschauern ein „ausgefeiltes Showprogramm”. Publikumsliebling waren die Gäste vom Bewegungstheater „Spiel Musik Tanz”.

Mit vollem Körpereinsatz parodierten die vier Studentinnen der Sporthochschule Köln den Schlankheitswahn: „Fake - Der Schein trügt von Hintern bis vorne”.

Traditionelle asiatische Kampfsportarten wie Tae-Kwon-Do, Ju Jutsu und Karate waren genauso zu bestaunen wie die brasilianische Variante, eindrucksvoll demonstriert von „Oficina da Copoeira”.