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Podiumsdiskussion an der RWTH: Fridays vor Future und das Problem der Generationengerechtigkeit

Podiumsdiskussion an der RWTH : Fridays vor Future und das Problem der Generationengerechtigkeit

RWTH-Politikwissenschaftler Emanuel Richter hat sich in seinem Buch intensiv mit den Zukunftssorgen der jungen Generation beschäftigt. Die Pandemie hat die Generationenkonflikte weiter verschärft, sagt er. Am Samstag wird darüber diskutiert.

Wer sorgt in unserer Gesellschaft künftig für die Renten der Älteren? Droht eine Vorherrschaft alternder Wutbürgerinnen und Wutbürger? Wie gestaltet sich die schulische und universitäre Ausbildung im Spannungsfeld zwischen einer verunsicherten Jugend und gealterten Lehrenden, die ihre beruflichen Privilegien verteidigen? Wie kann die Politik dafür sorgen, dass nachkommende Generationen noch Wohlstand und ausreichend Ressourcen vorfinden?

Über diese und andere spannende Fragen zum Thema wollen am Samstagabend ab 19 Uhr in der Aula 1 des RWTH-Hauptgebäudes Vertreter von Fridays for Future Aachen, vom AStA der RWTH Aachen und Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, für die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen mit Professor Richter diskutieren.

Es soll aber nicht nur geredet werden an diesem Abend. Die Gäste erwartet auch ein musikalisches Programm unter dem humorvoll-ironischen Titel "Forever Young" mit Beiträgen der bekannten amerikanischen Sopranistin Deborah Lynn Cole und des Jazzpianisten Karl H. Nagel. Die beiden präsentieren weltbekannte Songs zum Thema und begeben sich auf eine musikalische Zeitreise. Moderiert wird der Abend von Cathrin Zimmermann und Dr. Uwe Beyer von der Evangelischen Studierendengemeinde bzw. Evangelischen Stadtakademie Aachen. Der Eintritt zu der Podiumsdiskussion ist frei.

Unser Audio-Manager Peter Engels hat vor der Veranstaltung mit Professor Richter gesprochen. Hören Sie hier das ganze Gespräch.