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Aachen: RWTH sammelt Pluspunkte

Aachen : RWTH sammelt Pluspunkte

Da fand am Freitag im Senatssitzungszimmer der RWTH die Auszeichnung eines Musterabsolventen statt!

Mit „summa cum laude”, mit einer glatten Eins auf dem Zeugnis absolviert die Technische Hochschule die erste Stufe des zweijährigen landesweiten Profilbildungsprogramms für Universitäten und Hochschulen.

Das große Lob aus dem Munde von Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft kam herzlich, kraftvoll und sogar wiederholt, es ging direkt an RWTH-Rektor Burkhard Rauhut.

Beide hatten kurz zuvor den zweiten Schritt in einem NRW-weiten Verfahren getan, gingen nach zweijähriger Laufzeit der ersten Vereinbarung mit der neuen Paraphe unter das Vertragswerk in die nächste Runde.

In der „Zielvereinbarung II”, wie sie graumäusig heißt, sind sich Land und Hochschule einig, fünf „etablierte und exzellente” Profilbereiche weiter auszubauen.

Zu jenen „großen Fünf” zählen die Fächer Energie- und Verfahrenstechnik, Informatik und Kommunikationstechnik, Materialwissenschaft und Werkstoffkunde, Mobilität und Verkehr sowie die Produktionstechnik.

Die erste unterzeichnete Zielvereinbarung von insgesamt 26 im Lande, die der RWTH 2,214 Millionen Euro zusätzlich in den Etat spült, benennt weitere elf Kompetenz- und Zukunftsbereiche (beispielsweise Medizintechnik, Umwelttechnik oder Experimentalphysik), deren Förderung den Spitzenplatz der Aachener Hochschule im Lande festigen soll.

Düsseldorf unterstützt zudem ausdrücklich die Aachener bei ihrem Bemühen, Standort für ein Max-Planck-Institut zu werden.

Die Ministerin machte deutlich, dass es in den Kernbereichen der RWTH kaum Studienplatzstreichungen gebe, so gut werde hier gearbeitet. Besonders die Verbindung von Schule und Hochschule sei vorbildlich in Aachen.