Aachen/Wiesbaden: Rekord bei Studienanfängern

Aachen/Wiesbaden: Rekord bei Studienanfängern

Die Zahl der Studienanfänger an deutschen Hochschulen hat einen neuen Rekord erreicht. Rund 516.900 Anfänger waren im Studienjahr 2011 eingeschrieben, das sind im Bundesdurchschnitt 16,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

An der RWTH in Aachen stieg die Zahl von 6213 auf 8183 Studierende an, ein Anstieg um 32 Prozent innerhalb eines Jahres. Ursache des überdurchschnittlich starken Zuwachses sind die doppelten Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen in Folge der Umstellung auf die achtjährige Gymnasialzeit sowie die Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes.

Besonders gefragt waren bei den Studienanfängern Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die Ingenieurwissenschaften (24,0 Prozent) sowie die Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften (21,1 Prozent) verzeichneten die stärksten Zuwächse.