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Aachen: Mittelstandsvereinigung der CDU besucht das Werkzeugmaschinenlabor

Aachen : Mittelstandsvereinigung der CDU besucht das Werkzeugmaschinenlabor

„Technisches Know-How ist unsere Zukunft”, sagte Horst Zimmermann von der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Aachen anlässlich des Besuchs des Werkzeugmaschinenlabors WZL auf dem Campus der RWTH Aachen.

Mit der Frage, wie Unternehmen dieses Wissen stärker nutzen können, beschäftigte sich die Veranstaltung „Universität/Forschung trifft Mittelstand” im Manfred-Weck-Haus des WZL.

Etwa 40 Prozent der laufenden Projekte im Labor für Werkzeugmaschinen kämen aus der Industrie, sagte Institutsleiter Christian Brecher. Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen sei für die Forschungen elementar: „So erfahren wir, wo in der betrieblichen Praxis der Schuh drückt.”

Er wies auch darauf hin, dass die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft von beidseitigem Nutzen ist: „Wir forschen hier an den Themen, die auch die Industrie bewegen”. Zumal vielen mittelständischen Unternehmen die technischen Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Verfahren oder Messtechniken fehlten.

Für die RWTH Aachen mit ihrem Schwerpunkt technische Studiengänge ist die Praxisnähe ihrer Forschungen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Um Neuentwicklungen aus den Instituten der Privatwirtschaft zugänglich zu machen, hat die Hochschule eigens ein Dezernat für Technologietransfer eingerichtet. Horst Zimmermann wies auf die große Bedeutung der RWTH Aachen für die Zukunft der Region hin. „Durch Neuentwicklungen werden hier viele neue Arbeitsplätze geschaffen.”

„Mich würde es sehr freuen, wenn die regionale Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen noch intensiviert würde”, resümierte Brecher. Sein Plädoyer an die rund zwanzig anwesenden Unternehmer und Techniker: „Wenn sie ein technisches Problem haben, dann rufen Sie bei uns am Institut an. Wir schauen dann, was wir machen können.”