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Wiesbaden: Mehr Menschen beginnen ein Studium

Wiesbaden : Mehr Menschen beginnen ein Studium

Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland nimmt weiter zu. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, haben im Wintersemester 2007/2008 rund 313.500 jungen Menschen ein Studium an deutschen Hochschulen begonnen, das sind sechs Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gesamtzahl der Studenten wird derzeit mit 1,94 Millionen angegeben. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) zeigte sich erfreut: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Gerade um den zukünftigen Wohlstand unserer Gesellschaft zu sichern, brauchen wir mehr qualifizierte Fachkräfte, insbesondere in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Wir müssen alles daran setzen, dass sich noch mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden.”

Mehr Studienanfänger entschieden sich im Wintersemester vor allem für die Ingenieurwissenschaften, wo die Zahl der Erstsemester um neun Prozent auf 61 600 stieg. Aber auch die Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verzeichneten weiteren Zulauf. Beide Fächergruppen erreichten einen Zuwachs von jeweils acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Erstsemester in Mathematik/Naturwissenschaften stieg um drei und in Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften um zwei Prozent.