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Aachen: Marathon-Mann geht im Notfall wieder auf Tour

Aachen : Marathon-Mann geht im Notfall wieder auf Tour

Die Studentenwerke in NRW richten sich auf massiven Protest ein, und wie in den Vorjahren werden die Aktionen von Aachen ausgehen.

Denn Manfred Engelhardt ist nicht nur Vorsitzender des hiesigen Personalrats, sondern auch Chef der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerks-Personalräte in NRW. Hintergrund ist die Absicht der Landesregierung, im Zuge des großen Sparkonzertes auch den Studentenwerke Zuschüsse zu kürzen.

„Es geht ums Überleben”, so Engelhardt am Mittwoch gegenüber der Aachener Zeitung. Der streitbare Gewerkschafter sagt klipp und klar: „Wir werden kämpfen.” Zuvor allerdings setze man auf „konstruktive Gespräche”.

Am Donnerstag zum Beispiel mit Aachens CDU-Landtagsabgeordnetem Rudolf Henke. Der wird wenig Konkretes zur geplanten Finanzierung der Studentenwerke sagen können, denn der Haushalt in seiner gedruckten Form liegt den Abgeordneten noch gar nicht vor.

Aber: „Natürlich kann ich ein Gespräch über den Landeshaushalt allgemein führen”, so Henke.

Zum Beispiel darüber, dass es keine Alternativen zum rigorosen Sparen gibt. „Die Opposition im Landtag wirft uns ja sogar vor, dies zu lasch zu handhaben”, so Henke . Es sei verständlich, dass die einzelnen Empfänger von Zuschüssen über Kürzungen klagen würden, aber es gebe wenig Spielraum.

Henke: „Wenn wir im Haushalt noch Verzichtbares finden, muss man überlegen, ob man diese Gelder zur Konsolidierung oder zur Abschwächung von Kürzungen einsetzt.”