Aachen: Jetzt gibt´s Fußball im Käfig

Aachen: Jetzt gibt´s Fußball im Käfig

Ab kommenden Montag hat der Aachener Hochschulsport eine Attraktion mehr. Genau genommen sind es sogar drei, denn dann wird die sogenannte Cagesoccer-Anlage auf dem Königshügel - bestehend aus drei Minifußballfeldern - für den Betrieb freigegeben.

Eitel Sonnenschein herrscht beim Hochschulsportzentrum (HSZ) dennoch nicht. Denn der Bau der Anlage hat sich wegen der gleichzeitigen Erschließung Hörn durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) verzögert.

„Wir planen keine Eröffnungsfeier”, sagt daher Heike Nitzsche. „Wir haben ja erst am Mittwoch dieser Woche erfahren, dass wir am Montag loslegen können”, berichtet die stellvertretende Leiterin des HSZ von den Verhandlungen mit dem BLB NRW. „Wir fangen am Montag einfach mit dem Spielbetrieb an, es gibt schon einige Buchungen, und einen Kurs bieten wir auch an”, kündigt Nitzsche an. Doch sie ist sich sicher, dass die Nachfrage nach den beleuchteten Plätzen, die das ganze Jahr über genutzt werden können, noch größer werden wird.

Bislang habe man kaum Werbung für die rund 200.000 Euro teure Anlage machen können, weil das HSZ erst verspätet in die Planungen des BLB an gleicher Stelle einbezogen worden sei, so Nitzsche. Lediglich die Nutzer der Außenanlagen auf dem Königshügel - also der Beachvolleyballanlage, der Finnbahn und des Allwetterplatzes - hätten die Veränderungen mitbekommen. Teils wegen der Baugeräte und Arbeiter, die im Auftrag des BLB neue Versorgungsleitungen für die Hochschule am Königshügel verlegen, teils weil die sogenannte Chemierunde der Finnbahn schon seit dem 18. Mai für Läufer gesperrt ist. Und das werde auch noch bis in den Herbst hinein so bleiben, berichtet Nitzsche von der Absprache mit dem BLB.

Doch nicht nur die Finnbahn ist von den Arbeiten betroffen, auch die beiden neuen Beachvolleyballplätze, die das HSZ - übrigens ebenso wie die Socceranlage ohne finanzielle Zuschuss seitens der Hochschulen - auf dem Königshügel plant, werden später fertig als ursprünglich vorgesehen. Doch Mitte Juli sollen auch die fertig sein, so Nitzsche.

Beim Cagesoccer, (Käfigfußball) ist das Spielfeld 13 mal 18 Meter groß und zu allen Seiten mit einer Bande sowie darüber und oben mit einem Netz begrenzt. Der Ball springt also nie ins Aus.

Der Boden besteht aus Kunstrasen, der mit grünem Sand aufgefüllt ist, und somit nahezu naturidentische Spieleigenschaften besitzt, verspricht jedenfalls das HSZ.

Nutzen dürfen die Plätze Studenten und Mitarbeiter der Aachener Hochschulen.