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Aachen: Frauen und Technik: Der Weg zur Karriere

Aachen : Frauen und Technik: Der Weg zur Karriere

Gut ein Fünftel aller rund 300.000 Studierenden, die ein Ingenieurfach in Deutschland belegen, sind Frauen.

1990 waren es gerade einmal zehn Prozent. Andererseits sind zwei Drittel der Uni-Absolventinnen und die Hälfte der an den Fachhochschulen Examinierten nicht in einem Ingenieursberuf beschäftigt. Und wenn, dann ganz überwiegend in unteren Positionen. Offenbar sind viele Frauen auch gar nicht hinreichend über die verschiedenen Karrierewege informiert.

Woran das liegt und was dagegen zu tun ist, will eine Veranstaltung in der FH Aachen am Dienstag, 8. Juni, klären helfen: „Diplom, und dann? Karrierechancen für Frauen im Ingenieurberuf”.

Acht Experten werden bei der Veranstaltung des studentischen Arbeitskreises „Frauen im Ingenieurberuf” (fib) im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Vorträgen, auf dem Podium sowie im persönlichen Gespräch mit Auskünften zur Verfügung stehen.

Es gibt vier Kurzvorträge. Dr. Susanne Ihsen (VDI) spricht über „Karriere für Ingenieurinnen”; Prof. Doris Samm, FH Aachen, über „Fachhochschulprofessur - eine mögliche Berufsperspektive?”; Ute Hilgers, Qualitätsplanerin, hat das Thema „Von der Elektrotechnik zur Qualität”. Und Maike Süthoff, Unternehmensberaterin, weiß, dass „Frauen im Ingenieurberuf männlichen Branchen weibliche Impulse bieten”.

Auf dem anschließenden Podium sind neben dem Direktor des RWTH-Instituts für Textiltechnik, Thomas Gries, vertreten: Die Selbstständige und VDI-Funktionärin Marion Storch, die Wissenschaftlerin Margot Bittig und die Geschäftsführerin des Autohauses Kohl, Gisela Kohl-Vogel. Moderiert wird die Runde von Axel Borrenkott, Redakteur unserer Zeitung.

Die kostenfreie Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal 107 der Fachhochschule Aachen an der Goethestraße 1. Nach den Vorträgen und der Diskussion besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit den Referentinnen.