Aachen: Fonds bietet Hilfe für Studenten in Not

Aachen: Fonds bietet Hilfe für Studenten in Not

Mit dem Hilfsfonds „Perspektiven ermöglichen” will die Katholische Hochschulgemeinde verstärkt ausländischen Studierenden in Notfällen schnell und unbürokratisch helfen.

Wie nötig das ist, wissen Hochschulpfarrer Christoph Simonsen, Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), und die beiden KHG-Referenten Johanna Esser und Markus Reissen. Immer wieder haben sie mit ausländischen Studierenden zu tun, die unverschuldet in Not geraten sind - teils wegen Krankheit, teils aber auch, weil sie plötzlich keine Unterstützung mehr erhalten oder weil es Probleme mit dem Aufenthaltsrecht gibt. Der Bürgerkrieg in Syrien etwa, aber auch die wirtschaftliche Not in Griechenland, Portugal oder Spanien wirkt sich somit auch an den Aachener Hochschulen aus.

Um schnell helfen zu können, ist der Hilfsfonds auf breite Unterstützung - auch durch private Spender - angewiesen. Mit einer Start-Up-Veranstaltung will die KHG für den Hilfsfonds werben und ihn näher vorstellen. Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, 21. November, ab 20 Uhr in der KHG, Pontstraße 74-76, statt. Gäste sind unter anderem Professor Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH, und Professor Marcus Baumann, Rektor der FH, sowie Vertreter der Stadt.

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