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Aachen: FH lieferte wieder das solide Rüstzeug

Aachen : FH lieferte wieder das solide Rüstzeug

Den Absolventen im Prüfungsamt einfach ihr Zeugnis über den Tisch schieben, das ist nach all den Mühen des Studiums keine würdige Verabschiedung. Sagen jedenfalls die Verantwortlichen vom Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Aachener Fachhochschule.

Dekan Michael Trautwein und der Alumni-Beauftragte Prof. Heinz Faßbender übergaben dem erfolgreichen Akademikernachwuchs daher die Zeugnisse im Rahmen eines Festakts. Rund 170 Studierende machten in diesem Jahr ihre Bachelor- und Diplom-Abschlüsse in den unterschiedlichen Studiengängen des Fachbereichs, ein Drittel von ihnen innerhalb der Regelstudienzeit. „Es ist ein bisschen schade, dass wir die Leute gehen lassen müssen”, sagte Faßbender, denn im Lauf der Zeit erkennen die Professoren, wie sich die Studenten entwickeln.

„Das Älterwerden bringt einen Reifeprozess mit sich”, meinte Trautwein, der Einführungsveranstaltungen für die Erstsemester leitet und auch bei den Abschlussarbeiten eng mit den Studenten zusammenarbeitet. Trautwein: „Das ist heute schon ein berührender Augenblick, wenn man sieht, was aus den jungen Leuten geworden ist.”

Dass die FH ihre Studenten gut durchs Studium führt, zeigt die relativ niedrige Abbrecherquote. Rund 70 Prozent des Jahrgangs brachten ihr Studium erfolgreich über die Bühne.

Das nötige Rüstzeug für den späteren Beruf haben die jungen Leute nun erhalten. „Die Studiengänge sind praxisnah, aber mit einem guten theoretischen Fundament versehen”, betonte Trautwein. Dadurch seien die Absolventen so ausgebildet, dass die Unternehmen sie sofort einsetzen könnten.