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Aachen/Düren: FH Aachen hilft bei der Suche nach dem Chef

Aachen/Düren : FH Aachen hilft bei der Suche nach dem Chef

In NRW brauchen in den nächsten fünf Jahren 200 000 mittelständische Unternehmen einen neuen Chef - allein im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen sind es 1200.

Fachlich gut ausgebildeten Hochschulabsolventen fehlen häufig die kaufmännischen Kenntnisse, um hier in die Bresche zu springen.

Um diese Lücke zu schließen, bietet die Fachhochschule Aachen ab diesem Semester den berufsbegleitenden Studiengang „Entrepreneurship” an, der am 31. Oktober in Düren starten wird.

„Viele Unternehmen scheitern an elementaren betriebswirtschaftlichen Fehlern”, sagt Professor Manfred Schulte-Zurhausen, Prorektor für Finanzen an der FH.

„Wir wollen die Erfolgsquote von Unternehmengründungen massiv nach oben bringen und die Fachkräfte zu Übernahmen ermutigen”, ergänzt Dr. Herbert Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren.

In zwei Semestern wird den Absolventen Wesentliches aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, Recht und Steuern, Management und Unternehmensgründung vermittelt.

Im dritten Semester schreiben sie eine Masterarbeit, um den internationalen Abschluss „Master of Business Administration” (MBA) zu erreichen.

„Das Curriculum ist bewusst auf die Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen ausgerichtet”, verdeutlicht Professor Rolf Dietmar Grap das Konzept.

Die Sparkassen der Region sponsoren den neuen Studiengang. Informationen gibt es beim Aachen Institute of Applied Scienses (AcIAS) unter der Telefonnummer 02421/251010 (Andreas Dittmer) oder unter www.acias.fh-aachen.de im Internet.