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Aachen: EU-Geld für das „Super C” der Technischen Hochschule

Aachen : EU-Geld für das „Super C” der Technischen Hochschule

Nicht nur in Sachen Architektur sorgt das geplante „Super C” der Technischen Hochschule für Furore, sondern auch bei der Wärmeversorgung.

Aus 2500 Meter Tiefe soll Erwärme genutzt werden. Für dieses „Geothermie”-Projekt will auch die EU nun Geld locker machen. „Es gibt in Brüssel 800 Anträge für solche Projekte - wir stehen auf Platz acht”, sagte TH-Rektor Professor Dr. Burkhard Rauhut auf AZ-Anfrage.

Damit werde „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” ein Zuschuss von 1,93 Millionen Euro in der Kasse klingeln. Nur ein kleiner Teil dafür wird jedoch für den Bau des Gebäudes - genauer: für die Wärmeverteilung im Haus - verwendet.

Rauhut hofft, dass Mitte 2003 mit den Bohrungen am Templergraben begonnen werden kann. Und das wird ein Spektakel der besonderen Art. Die Maschine wird sich „sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag” in die Tiefe vorarbeiten.

Rauhut: „So Gott und der Bohrer wollen, werden wir in acht bis zehn Wochen auf 2,5 Kilometer Tiefe sein.” Damit steigt auch der Optimismus, Anfang 2004 mit dem Bau des 18 Millionen Euro teuren Servicezentrums beginnen zu können.