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Aachen: Alles, was das Studentenherz begehrt

Aachen : Alles, was das Studentenherz begehrt

Nach etwa einem Jahr umfangreicher Sanierungsarbeiten ist die Studentenwohnanlage „Faho” an der Hainbuchenstraße so gut wie fertig gestellt.

Pünktlich zum Sommersemester haben die neuen Bewohner der Anlage ihre modern und umfangreich ausgestatteten Zimmer bereits bezogen.

Am Freitag fand bei sonnigem Frühlingswetter die offizielle Neueröffnung durch den Träger, das Aachener Studentenwerk, statt.

Das grundsanierte Wohnheim kann sich von außen wie von innen sehen lassen. Dazu musste in den vergangenen 13 Monaten einiges geschehen. Große Teile des Innenlebens des 1963 eingeweihten Baus mussten eingerissen und entkernt werden.

Es wurden neue Wände errichtet, neue Leitungen verlegt, sämtliche Fenster ausgetauscht und das Dach sowie die Fassade runderneuert - das alles auf einer Gesamtfläche von gut 3000 Quadratmetern.

3,6 Millionen Euro kostete die Sanierung, die vollständig vom Studentenwerk Aachen finanziert wurde.

Für die Studenten bringt das Wohnen im neuen „Faho”, das sich wegen seiner Nähe zur Innenstadt und verschiedenen Hochschuleinrichtungen großer Beliebtheit erfreut, einen Komfort mit sich, der so manchen Kommilitonen neidisch machen dürfte.

88 Schlafplätze stehen insgesamt zur Verfügung, verteilt auf 78 Einzelappartements und zehn zusätzliche Zimmer in zwei Wohngemeinschaften. Die zwischen 12 und 35 Quadratmeter großen Räume sind auf dem neuesten technischen Stand und bieten sowohl Telefon als auch Glasfaserkabel für den Internetzugang.

Kleiderschrank, Schreibtisch und Stuhl werden vom Studentenwerk gestellt und dürften sich ebenso positiv auf den Geldbeutel der Studierenden auswirken, wie die niedrigen Mietkosten, die je nach Wohnraum zwischen 180 und 230 Euro betragen.

Standen vorher gerade einmal zwei Toiletten für je 16 Bewohner zur Verfügung, so ist nach dem Umbau nun jede Wohnung mit eigener Nasszelle samt Dusche ausgestattet. Dazu kommen ein Wasch- und Trocken, ein Lern- und ein Werkraum für die Allgemeinheit.

In neun großen Gemeinschaftsküchen wird in Zukunft nicht nur gekocht, sondern - so die Absicht der Bauherren - auch Kommunikation und Integration betrieben. Wer neben dem Studium noch Zeit hat, kann sich demnächst in die - zur Zeit noch in der Fertigstellung befindliche - Kellerbar begeben.