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Wiesbaden: Acht Prozent mehr Hochschulabschlüsse

Wiesbaden : Acht Prozent mehr Hochschulabschlüsse

Die Zahl der Hochschulabsolventen in Deutschland ist erneut gestiegen. Im Prüfungsjahr 2007 wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von acht Prozent verzeichnet.

Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Insgesamt absolvierten die Studenten 286 400 Abschlussprüfungen mit Erfolg. Die Zahl der Hochschulabsolventen ist seit 2002 stetig angestiegen.

2006 lag der Zuwachs nach Angaben der Statistiker bei 5,2 Prozent. Zum zweiten Mal nach 2006 erlangten mehr Frauen (145.400) einen Hochschulabschluss als Männer (141.000). Ein weibliches Übergewicht gab es vor allem bei den Lehramtsprüfungen, wo 21.900 Absolventinnen 7000 Männern gegenüberstanden.

Die Zahl der bestandenen Lehramtsprüfungen stieg um neun Prozent, die der Universitätsdiplome um sechs Prozent und Fachhochschulabschlüsse um zwei Prozent. Insgesamt wurde bei diesen traditionellen Prüfungsgruppen eine Zunahme von fünf Prozent im Vergleich zu 2006 registriert.

Die neuen Abschlussarten erreichten laut den Angaben zusammengenommen eine Zunahme von 43 Prozent. Die Zahl der Bachelorabschlüsse an Universitäten erhöhte sich um 38 Prozent und an Fachhochschulen um 95 Prozent. Masterabschlüsse nahmen um 28 Prozent an Universitäten und um 23 Prozent an Fachhochschulen zu.

Mit 79 Prozent entfiel der Großteil der bestandenen Prüfungen auf traditionelle Abschlussarten. Darunter waren 112.600 Diplom- und ähnliche Abschlüsse, 83.500 Fachhochschulabschlüsse und 28.900 Lehramtsprüfungen.

Der Anteil der neuen Studiengänge belief sich auf 13 Prozent, wobei 23.400 Bachelorabschlüsse und 14.200 Masterabschlüsse erzielt wurden. Bei den restlichen acht Prozent der Abschlüsse handelte es sich um Promotionen (23.800).