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Aachen: Aachener Solartage lassen „die Sonne arbeiten”

Aachen : Aachener Solartage lassen „die Sonne arbeiten”

Auf den ersten Aachener Solartagen, die am 27. und 28. September auf dem Aachener Holzgraben stattfinden, stellt die Stawag der Öffentlichkeit zum ersten Mal ihr neues Öko-Strom-Projekt vor.

Eine Photovoltaik-Anlage, also eine Anlage zur direkten Stromerzeugung aus Sonnenenergie, soll mit einer Spitzenleistung von rund 50 Kilowatt (kW) auf dem Dach der Aseag-Betriebshallen an der Neuköllner Straße entstehen.

Mit einer Modulfläche von 500 Quadratmetern wird die Anlage rund 42 500 kW Strom pro Jahr erzeugen. Seit Ende 2001 läuft am selben Ort bereits eine 102-kW-Anlage der STAWAG. Der Clou: An der neuen Anlage können sich Bürgerinnen und Bürger aus Aachen und Umgebung beteiligen und so selbst zum Solar-Stromerzeuger werden. Weitere Informationen gibt die Energieberatung der Stawag unter 0241/181333.

Unter dem Titel „Lassen Sie die Sonne für sich arbeiten” bieten die Solartage einiges mehr. Die ausstellenden Aachener Fachfirmen bieten anschauliche Einblicke in die verschiedenen Anwendungn der Solartechnik. Informationen zum Einsatz und den Kosten der Solaranlagen werden dort ebenfalls geboten.

Die Solarenergie-Förderstelle des Landes NRW, das Aachener Landesinstitut für Bauwesen, berät aus erster Hand zur aktuellen Fördersituation. Verbraucher-Zentrale, Energieagentur NRW und das Solar-Institut Jülich stehen interessierten Bürgern Rede und Antwort auf Fragen aller Art rund um die Nutzung der Sonnenenergie.

Von der Stawag geförderte PV-Forschung präsentieren zwei Institute der RWTH. Sogar die Verpflegung kommt „von der Sonne” - ein Solar-Café sorgt für das leibliche Wohl der Besucher. Auch die Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Im Kinderzelt können sie mit kleinen Demo-Modellen und Animationsprogramm die ersten Schritte in eine sonnige Zukunft machen.

Alemannia-Fans sollten sich übrigens am Freitag, 27. September, dick in ihre Kalender eintragen. Zur offiziellen Eröffnung der Solartage um 11 Uhr mit Schirmherrin Monika Kuck und STAWAG-Vorstand Dieter H. H: Stolte gibt es eine Autogrammstunde mit dem Alemannia-Team. Denn was viele nicht wissen: Auch die Alemannia duscht solar. Eine 1994 von der Stawag errichtete große solarthermische Anlage sorgt für angenehm heißes Wasser nach dem Spiel.

Auch nach den Solartagen kann man sich über die Sonnenenergie informieren. So findet kommende Woche eine Exkursion zu Saint Gobain Glass Solar statt, wo die Produktion von Solarmodulen verfolgt werden kann.

Solaranlagen in der Praxis erleben die Teilnehmer danach bei einem Besuch der Solarsiedlung in Laurensberg, fachkundig geführt vom Aachener Umweltamt. Anmelden können sich Interessierte am Stawag-Stand bei den Solartagen.