Heinsberg: Heinsberg sucht neue Wege zum Abitur

Heinsberg: Heinsberg sucht neue Wege zum Abitur

Die Schülerzahlen im Land NRW werden laut Prognosen bis zum Jahr 2025 um 400.000 sinken. Dass auch die Stadt Heinsberg hiervon betroffen sein wird, dürfte klar sein.

Dennoch, so erläuterte Bürgermeister Wolfgang Dieder, fehle es an Abiturplätzen im Westen des Kreisgebietes. „Während nämlich in Heinsberg 26,3 Prozent der Schüler von der Grundschule zum Gymnasium wechseln, sind dies in Nordrhein-Westfalen 38,5 Prozent.” Für die Schüler, „die Zukunft von Heinsberg”, müssten neue Wege zum Abitur geöffnet werden, so Dieder. Ansonsten geschehe das, „was wir hier in Heinsberg nicht hinnehmen werden, so wie es beispielsweise im Schuljahr 2008/2009 war.

Von 432 Schülern wechselten 25 aus der Grundschule zu weiterführenden Schulen in Heinsberg, 86 zum Kreisgymnasium und sage und schreibe 119 Kinder verließen unser Stadtgebiet”. Das Gutachten zur möglichen Entwicklung des weiterführenden Schulwesens in Heinsberg, das jetzt den Mitgliedern des Rates und den Schulleitern der Stadt vorgestellt wurde, soll die Basis bieten, um dem entgegenzuwirken.

Dr. Ernst Rösner vom Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund ließ darin erahnen, dass er als probates Mittel zur Lösung des Problems die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule am Standort Oberbruch favorisiert.