Kreis Heinsberg: Hausnotruf nimmt Angehörigen Sorgen

Kreis Heinsberg: Hausnotruf nimmt Angehörigen Sorgen

Urlaub machen und wissen, im Notfall ist schnelle Hilfe für die kranke Mutter da. Nachts ruhig schlafen können, weil klar ist, jemand schaut beim Vater nach dem Rechten. Das baut Stress ab und beugt Erschöpfung vor, schützt vor Burn-out, Schlafstörungen oder auch Kopfschmerzen.

„Es sind insbesondere Frauen, die sich an uns wenden und über diese Symptome klagen. Sie sind berufstätig, versorgen die Kinder und meist sind sie es, die bei den Eltern die Wohnung aufräumen, einkaufen gehen, kochen, mit der Pflegekasse verhandeln und nachts nicht schlafen können, weil doch Mutter am Abend gar nicht gut aussah”, weiß Christoph Schmitz aus Erfahrung. Er ist bei den Johannitern in der Region Aachen-Heinsberg für die sozialen Dienste zuständig. Eine Hilfe, die Christoph Schmitz anbietet, ist der Hausnotruf der Johanniter.

Das Prinzip ist einfach: Die betreffende Person trägt einen kleinen Sender mit Signalknopf als Armband oder Halskette. Auf Knopfdruck wird im Notfall die direkte Sprechverbindung zur Einsatzzentrale der Johanniter hergestellt. Dort wird für schnelle Hilfe gesorgt. Die Angehörigen können in der Zeit ruhig schlafen, denn da ist jemand, der sich kümmert.

Die Johanniter gehören zu den führenden Hausnotrufanbietern. Bundesweit betreuen sie rund 98.000 Kunden, davon mehr als 31000 im Landesverband Nordrhein-Westfalen und über 1700 in der Region Aachen-Heinsberg.

Im Rahmen der aktuellen bundesweiten Sicherheitswochen der Johanniter bis Ende Oktober kann der Hausnotruf vier Wochen lang kostenfrei getestet werden.

Weitere Informationen sind gebührenfrei unter Telefon 0800/3233800 erhältlich und im Internet unter http://www.johanniter-hausnotruf.de zu finden.

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