Kreis Düren: Handwerk über Generationen

Kreis Düren: Handwerk über Generationen

Handwerk hat Tradition, das Handwerk ist stolz darauf und pflegt sie. So verwundert es nicht, dass bei der Ehrung mit Goldenen Meisterbriefen immer wieder Personen geehrt werden, die die Handwerkstradition ihrer Familien fortsetzen.

Die Friseurmeisterin Margit Becker aus Düren und der Malermeister Helmut Beuth aus Birkesdorf waren jeweils in den Betrieben ihrer Eltern die zweite Generation und sehen jetzt zu, wie ihre Kinder bereits in der dritten Generation die Firmen führen.

In der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Rureifel in Kreuzau zeichneten Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer, Horst Kallscheuer als Obermeister der Friseurinnung und Ehrenobermeister Kurt Werner für das Malerhandwerk die Jubilare aus.

Wie beide Jubilare so legte auch Kreishandwerksmeister Geld Pelzer ein klares Bekenntnis zur Meisterpflicht im Handwerk ab. „Sie muss bleiben und darf kein Auslaufmodell werden“, pflichtete Friseurobermeister Horst Kallscheuer bei. Der Beruf sei im Handwerk Berufung, stellte der Kreishandwerksmeister fest und lobte „die Kreativität, die im Handwerk zu Hause ist“.

Margit Becker, geborene Thelen, erlernte ihren Beruf in dem schon vor dem Zweiten Weltkrieg bestehenden Salon ihres Vaters und legte im April 1964 in Aachen die Meisterprüfung ab. Über 45 Jahre führte sie ihren eigenen Salon, den jetzt in der dritten Generation Sohn Hartmut leitet und ausbaut.

Hartmut Becker hat es bis in die Vereinigung von Top-Friseuren geschafft. Auch Helmut Beuth lernte im elterlichen Betrieb. Nach der Meisterprüfung im Mai 1964 führte der den betrieb gemeinsam mit seinem Vater bis zu dessen Tod. Sohn Mario ist ebenfalls Malermeister und in dritter Generation Geschäftsführer und Teilhaber des Betriebes in Birkesdorf.

(fjs)
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