Kreis Heinsberg: Handwerk demonstriert sein Können in Erkelenz

Kreis Heinsberg: Handwerk demonstriert sein Können in Erkelenz

Der Tag des Handwerks findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Unter dem Motto „Die Zukunft ist unsere Baustelle“ steht am 17. September die große Vielfalt des Handwerks im Blickpunkt. Bereits im Vorfeld waren am Donnerstag Aktionen in und an der Erkelenzer Stadthalle angesagt.

Während vor den Türen der Halle Lehrlingswart Arnold Nießen mit klaren und unmissverständlichen Worten seine Kommandos an Auszubildende des dritten Lehrjahres für die Erstellung eines Stadtwappens von Erkelenz gab, konnten sich im Foyer der Halle interessierte Schüler über den Beruf des Straßenbauers und andere Bauberufe informieren.

„Finde deine Zukunft im Baugewerbe“ oder „Deutschland ist handgemacht“: So lauteten Slogans auf Plakaten beim Infotag. Die Lehrlinge Tobias Kohnen, Bryan Spangenberg, Niklas Jacobi, Marc Schubkothen und Marvin Robert waren derweil intensiv bei der Arbeit. Nach Geilenkirchen, Gangelt, ­Hückelhoven und Heinsberg soll jetzt auch Erkelenz ein Stadtwappen an markanter Stelle erhalten.

Ausbildungsmeister Branko Ma­lenkovic und Arnold Nießen überwachen die Pflasterarbeiten mit kritischen Augen. Seit 26 Jahren fungiert Nießen als Lehrlingswart der Straßenbauer-Innung. Aber auch Obermeister Dietmar Frenken sowie die Hauptgeschäftsführer von Handwerkskammer, Peter Deckers, und Kreishandwerkerschaft, Dr. Michael Vondenhoff, und Ober­studiendirektor Rolf-Dieter Crott, Schulleiter vom Geilenkirchener Berufskolleg Ernährung — Sozialwesen — Technik, waren zugegen.

Das Stadtwappen von Erkelenz ist zwar noch nicht fertig und soll erst am Samstag übergeben werden, aber von den bisherigen Arbeiten der Lehrlinge der Straßenbauer-Innung zeigten sich alle begeistert. Schließlich entsteht das Wappen aus Naturstein: Blaubasalt, Granit gelb und hell, Manga rot und hell umranden Tropfen, aus grünem Granit geschnitten. Bei dieser Stadtwappen-Aktion handelt es sich um eine Initiative der Straßenbauer-Innung Rurtal. Im Foyer und draußen vor den Türen der Halle hatte die Innung eine Ausstellung organisiert.

Ansprechpartner der Innungsbetriebe informierten Interessenten. Filme wurden gezeigt. Schulklassen informierten sich über die Ausbildung in den Handwerksberufen, insbesondere über den Beruf des Straßenbauers. Ein elektronisch gesteuerter Straßenfertiger erregte dabei ebenso die Aufmerksamkeit der Besucher wie ein GPS-gesteuerte Bagger. Es wurde deutlich: Auch im Baugewerbe ist die digitale Zukunft neben der Handarbeit angekommen.

(koe)