Erkelenz: Gute Stimmung ist Argument für Fortsetzung

Erkelenz: Gute Stimmung ist Argument für Fortsetzung

Das große Aufräumen begann schon am Montagabend, kurz nachdem der Große Zapfenstreich das Ende des 35. Lambertusmarktes in der Erkelenzer Innenstadt verkündet hatte.

Am Tag danach war endlich einmal Zeit zu verschnaufen für die beiden Organisatoren Joachim Wiemers und Stephan Jopen, die sich vorgenommen hatten, der traditionsreichen Veranstaltung neues Leben einzuhauchen. Der Markt war, wie unschwer zu erkennen war, bei den letzten Auflage in eine Schieflage geraten. Er wirkte nicht mehr attraktiv auf Besucher, die konsequenterweise fernblieben.

In diesem Jahr sollte alles anders werden - und es wurde anders, wobei die Organisatoren zeigten, dass es auch ohne „kölsche Tön” geht. „Das heißt aber nicht, dass es nie mehr kölsche Tön auf einem Lambertusmarkt geben wird”, betonte Wiemers am Dienstag. Der Lambertusmarkt habe ihm und seinem Erkelenzer Kompagnon „viel Spaß gemacht”, obwohl diese Art von Veranstaltungen ganz anders sei als diejenigen, die sie sonst organisieren.

„Wir haben zuvor ein Event in Monaco gemacht, da hatten wir einen festen Finanzrahmen, mit dem wir hinkommen mussten”, erläutert Wiemers. „Hier in Erkelenz gab es ein wirtschaftliches Risiko, das wir tragen mussten.” Jetzt wird gerechnet, werden die Zahlen zusammengetragen und dann entschieden. „Die gute Stimmung ist sicherlich ein Argument für eine Fortsetzung unseres Engagements”, sagte Wiemers. Aber endgültig steht ein 36. Lambertusmarkt unter ihrer Regie noch nicht fest.

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