Lendersdorf: Großer Tag für das Krankenhaus

Lendersdorf: Großer Tag für das Krankenhaus

„Eine Herausforderung für die Zukunft“: Gabor Szük, Geschäftsführer der Caritas-Trägergesellschaft West (CTW), war der Stolz deutlich anzumerken. „Wir können uns dieses Haus leisten, weil unsere Patienten immer wieder kommen zu unseren medizinischen Leistungen und den anderen Formen der Therapie“, erklärte Szük bei der Einweihung vom Südflügel II des St.-Augustinus-Krankenhauses und zeigte sich optimistisch, „dass die Zahl der Betten nicht gekürzt, sondern erhöht wird“.

Vor 400 Gästen sprach Gabor Szük von einem „großen Tag für das Haus“, in das die CTW rund 20 Millionen Euro investierte. Für den Dürener Bürgermeister Paul Larue ist das St.-Augustinus-Krankenhaus „ein wichtiger Träger, der im Gesundheitswesen und in den Ortsteilen Lendersdorf und Niederau-Krauthausen verwurzelt ist und hoch geachtet wird“. Der Bürgermeister dankte der CTW für ihr Engagement in Düren, dem Sitz der Verwaltung und Standort gleich mehrerer Einrichtungen, „die uns medizinisch und pflegerisch gesehen im gelobten Land erscheinen lassen“. Vor der Einsegnung des Hauses durch Pfarrer Günter Gerkowski machte Geschäftsführer Szük die Gäste mit den neuen Räumen bekannt.

In knapp dreijähriger Bauzeit wurde das 70 Meter lange und 24 Meter breite viergeschossige Gebäude von fast ausschließlich hiesigen Firmen erstellt. Im Erdgeschoss befinden sich eine neue und größere Cafeteria und das neue Bewegungsbad mit einer Größe von zwölf mal neun Metern. Das erste Obergeschoss nimmt die Zentrale Sterilgutversorgung mit Anbindung an den OP-Trakt und das zweite Obergeschoss das Dürener Rehazentrum auf. Das stationäre Hospiz zieht in das dritte Obergeschoss mit zwölf Zimmern. Und darüber erhalten Verwaltungsräume sowie Arzt- und Bereitschaftszimmer ihren neuen Platz. Nach Abschluss der Umzüge wird der Südflügel I umgebaut. Hier entstehen weitere Ein- und Zweibettzimmer.

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