Waldfeucht: Gold, Silber und Bronze für die „Dörfer mit Zukunft”

Waldfeucht: Gold, Silber und Bronze für die „Dörfer mit Zukunft”

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) hat am Samstag in Waldfeucht (Kreis Heinsberg) die Sieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” ausgezeichnet.

Der Minister überreichte Vertretern der Dörfer Waldfeucht, Keppeln (Kreis Kleve) und Lieberhausen (Oberbergischer Kreis) eine Ehrentafel in Gold. Die Dörfer dürfen sich künftig „Golddorf” nennen.

Uhlenberg wünschte den neuen Golddörfern Glück und Erfolg an der Teilnahme im Bundes­wettbewerb. Elf Dörfer aus dem Rheinland bekamen die Auszeichnung in Silber und zwölf in Bronze, zusätzlich wurden elf Sonderpreise verge­ben.

Aus den Kreisen Heinsberg, Düren und Aachen wurden insgesamt sieben Dörfer ausgezeichnet:
Gold: Waldfeucht (Kreis Heinsberg).
Silber: Jülich-Barmen (Kreis Düren), Düren-Birgel (Kreis Düren), Simmerath-Einruhr (Kreis Aachen), Heimbach-Hausen (Kreis Düren), Geilenkirchen-Waurichen (Kreis Heinsberg).
Bronze: Eschweiler-Hastenrath-Scherpenseel (Kreis Aachen).

Sonderpreise gingen zudem an Waurichen, Hausen, Hastenrath-Scherpenseel und Einruhr.

Insgesamt haben sich dem Minister zufolge 1044 Dörfer an den Kreiswettbewerben beteiligt. Davon qualifizierten sich 59 Dörfer für den Landeswettbewerb. Sie wurden von einer Jury besucht und bewertet.

Kriterien waren unter anderem Gemeinsinn, ehrenamtliche Tätigkeiten, nachhaltige Entwicklung und bürgerschaftliches Engagement sowie das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur und Umwelt. Aus dem Landesteil Rheinland hatten 456 Dörfern teilgenommen, davon qualifizierten sich 26 für den Landeswettbewerb. Sie bekamen am Samstag neben Ehrentafeln und Urkunden auch Geldpreise überreicht: 1500 Euro für die Golddörfer, 750 Euro für die Silbergewinner und je 500 Euro für die Bronzedörfer.

Neben diesen Preisen wurden herausragende Leistungen in Naturschutz und Denkmalpflege durch Sonderpreise der NRW-Stiftung für Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege prämiert. Zudem gab es Sonderpreise für das Engagement einzelner Dörfer für den Naturschutz, die Erhaltung der Kulturlandschaft, die Denkmalpflege, die Pflege des Ortsbildes und das Engagement im sozialen Bereich.