Langerwehe/Aldenhoven: Glück im Unglück: Zwei Radfahrer bei Unfällen verletzt

Langerwehe/Aldenhoven: Glück im Unglück: Zwei Radfahrer bei Unfällen verletzt

Zwei Radfahrer hatten am Freitag bei Unfällen in der Dürener Umgebung Glück im Unglück. Eine Radfahrerin wurde von einem Auto touchiert und stürzte, ein Rennradfahrer kam nach einem Sturz mit dem Schrecken davon, während sein Sportrad von einem Auto überrollt wurde.

Zunächst wurde eine 83-jährige Radfahrerin aus Langerwehe gegen 15 Uhr angefahren. Sie fuhr auf einem schmalen Seitenstreifen der Bundesstraße 264 in Richtung Düren, als sie auf Höhe der Ortschaft Schlich seitlich von einem Kleintransporter angefahren wurde und zu Boden stürzte. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Am Transporter sowie am Fahrrad entstanden Sachschäden, der 29-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt.

Noch deutlich schlimmer hätte der Sturz eines 54-jährigen Rennfahrers aus Baesweiler ausgehen können. Der Mann war am Abend gegen 20 Uhr auf der unbeleuchteten Landesstraße 109 zwischen Dürboslar und Siersdorf unterwegs. Auf der Strecke gibt es keinen Gehweg oder Radweg, sodass der Sportfahrer auf der Straße fahren musste. Trotz mehrerer am Fahrrad montierter Scheinwerfer wurde er von zwei Fußgängern überrascht, die am Fahrbahnrand in die selbe Richtung unterwegs waren. Der Radfahrer wollte im letzten Moment noch ausweichen, touchierte dabei aber den Arm des 16-jährigen Fußgängers.

Der 54-Jährige stürzte und erlitt dabei leichte Verletzungen. Sein Rennrad kam mittig auf der Straße zum Liegen. Ein nachfolgender 31-jähriger Autofahrer aus Aldenhoven konnte nicht mehr bremsen und fuhr über das Rad. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Dennoch hatte der Rennfahrer wohl Glück im Unglück, da er selbst am Straßenrand zu Liegen kam und somit knapp einem noch deutlich schlimmeren Unfall entgehen konnte.

(red/pol)