Wegberg: Geschichte der Mühlen auf Dauer sichtbar

Wegberg: Geschichte der Mühlen auf Dauer sichtbar

Es war lange harte Arbeit, die Familie Schmitz geleistet hat, ehe jetzt in der Schrifmühle das Mühlenmuseum feierlich eingeweiht werden konnte. Als die ehemalige „Müllerwohnung” frei wurde, entstand der schon lange gehegt Plan, in einem speziellen Museum das Tal der Mühlen zu würdigen und für interessierte Besucher in Erinnerung zu rufen.

Denn schließlich wurde die Region nicht nur durch den Flachs, sondern auch durch die unterschiedlichen Mühlen in damaliger Zeit bekannt.

Das Designerehepaar Michael und Rita Körner, Dietmar Schmitz vom Historischen Verein und die Eigentümer Theo und Dr. Ferdinand Schmitz gruben alte Unterlagen und Urkunden aus und legten Hand an das Gebäude.

Ein großer freundlicher Raum wurde geschaffen, in dem an den Wänden jetzt die unterschiedlichen Mühlen an der Schwalm dokumentiert sind. Diese Mühlen waren und sind schon lange in der Hand der miteinander verwandten Familien Schmitz, Gripekoven und Öllers als Pächter oder Besitzer der Neu-, Holt-, Molz-, Loh-, Wegberger, Krings-, Busch-, Ophovener und Schrofmühle. Die Schrofmühle allerdings ist die einzige noch voll funktionstüchtige historische Wassermühle mit Getreidemahlwerk und Ölpresse in der Region.

Inzwischen wurde ein gemeinnütziger Förder- und Museumsverein zur denkmalgerechten Erhaltung gegründet, und eine besondere Würdigung erhalten Mühle und Eigentümerfamilie am Pfingstmontag: Der Deutsche Mühlentag 2009 wird hier eröffnet und auch der Schirmherr, NRW-Ministerpräsident Dr.Jürgen Rüttgers, kommt. An drei Tagen wird gefeiert.