Kreis Heinsberg: Gemeinsam für den Sport

Kreis Heinsberg: Gemeinsam für den Sport

„Ich habe schon viele Ehrungen erfahren, aber diese Auszeichnung auf der Sportgala des Kreissportbundes in Erkelenz war etwas Besonderes”, schrieb Peter Speckens aus Übach-Palenberg voll des Lobes in einer Mail an die Geschäftsstelle des Kreissportbundes Heinsberg in Kirchhoven.

Nicht nur der Ausnahme-Leichtathlet (mehrmaliger Welt-, Europa- und Deutscher Meister in den technischen Disziplinen bei den Senioren) zeigte sich angetan von der Veranstaltung am 21. Mai in der Erkelenzer Stadthalle, die in Medienpartnerschaft mit dem Zeitungsverlag Aachen realisiert wurde.

Der KSB ging mit der Gala-Premiere einen mutigen Schritt und wurde letztendlich belohnt. In Restaurant Carpaccio Geilenkirchen traf der KSB nun Vertreter der Wirtschaft zu einer Nachbetrachtung. Begrüßt wurde auch Landrat Stephan Pusch. „Dies war ein toller Abend und ein Highlight für die Geehrten”, so Pusch. Der Landrat sprach wie Ronnie Goertz, der Vorsitzende des Kreissportbundes, von einer gelungenen Premiere mit 320 Gästen.

Im Erfahrungsaustausch mit der Wirtschaft blickte Goertz schon auf 2012. Dann soll die Veranstaltung am 21. oder 28. April in der neuen Bürgerhalle in Geilenkirchen-Würm stattfinden. Zustimmung erhielt Goertz von den Anwesenden, dass eine solche Veranstaltung im Kreisgebiet reihum gehen soll; so wurden bereits einige mögliche Veranstaltungsorte notiert. In der Nachbesprechung wurden auch einige kritische Punkte angemerkt. So soll zum Beispiel der Ehrungsblock straffer durchgezogen werden. Übereinstimmend sahen alle in Ulli Potofski einen glänzenden Moderator, der auch im kommenden Jahr wieder durch das Programm führen soll.

Ronnie Goertz stellte kurz das Leitbild des KSB vor, wobei deutlich wurde, dass der KSB eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und besonders mit den Vereinen anstrebt. „Wir müssen die Vereine bewegen, damit diese sich bewegen”, so Goertz. Der Vorsitzende sprach eine stärkere Förderung des Ehrenamts an und erkannte da besonders im Bereich Jugend Bedarf. „Die Vereine haben natürlich ein schweres Amt, die Nachwuchsarbeit hinkt und Personen zu animieren, ist sehr schwierig”, so Goertz.

Aus der Wirtschaftsrunde kam auch die Anmerkung, dass viele Ehrenämtler ins kalte Wasser geworfen würden; es fehle Hintergrundwissen in der Vereinsarbeit. Und da möchte der KSB den Hebel umdrehen. „Viele Vereine kochen noch ihr eigenes Süppchen”, stellten die Teilnehmer fest.

Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, erwähnte einen weiteren Aspekt: „Ein Verein lebt nicht nur allein vom Sport, ein Verein muss auch gesellschaftlich gut aufgestellt sein”. So sah er das Vereinsleben besonders für die Jugend als sehr wichtig an.

Viele Ideen und Vorschläge, wie den Vereinen geholfen werden kann, wurden in der Runde diskutiert; diese Plattform soll es im vierteljährlichen Turnus geben. „Gemeinsam den Sport im Kreis Heinsberg nach vorne bringen”, lautete das Motto an diesem Abend und soll das Motto schlechthin für die Zukunft im Zusammenwirken zwischen KSB und Wirtschaft sein.