Kreis Heinsberg: Gebrüder-Grimm-Schule vorerst unverändert

Kreis Heinsberg: Gebrüder-Grimm-Schule vorerst unverändert

Die beabsichtigte Umstrukturierung der Gebrüder-Grimm-Schule, der Förderschule des Kreises mit dem Förderschwerpunkt Sprache, wird es - zumindest vorerst - nicht geben.

Unter Vorsitz von Ralf Derichs (SPD) beschloss der Kreisschulausschuss am Mittwochabend einstimmig, mit Blick auf eine einvernehmliche Lösung zwischen Schulträger, Unterer und Oberer Schulaufsicht, Schulleitung und Lehrerkollegium „derzeit keine Veränderungen an der Organisationsstruktur vorzunehmen”. Angekündigte landesgesetzgeberische Vorgaben im Hinblick auf Inklusionsbestrebungen seien abzuwarten - es sei denn, es sollten sich neue Entwicklungen oder Möglichkeiten ergeben.

Geplant war, Grundschulen als Partnerschulen zu finden, die Kinder dort in ausgelagerten Klassen als Dependancen der Gebrüder-Grimm-Schule zu unterrichten und sie nach und nach in die regulären Grundschulklassen zu integrieren. Die Stammschule in Heinsberg sollte als Verwaltungszentrum und Anlaufpunkt zum fachlichen Austausch erhalten bleiben.

Die Knackpunkte: Die Bezirksregierung Köln hatte verfügt, bei Schaffung einer dezentralen Struktur müssten die Kinder spätestens nach einem Schuljahr integriert werden und die Gebrüder-Grimm-Schule müsste auslaufend ab dem Schuljahr 2012/13 aufgelöst werden. Das Aus nach vier Jahren wäre besiegelt gewesen.

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