Aachen: Ganz hervorragendes Beispiel für Europa

Aachen : Ganz hervorragendes Beispiel für Europa

Das Auswärtige Amt hat die Stadt Aachen mit einer Urkunde für die beste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Bürger-Konvent zur Zukunft Europas” ausgezeichnet.

Am 27. November des vergangenen Jahres hatte die Stadt gemeinsam mit der Karlspreisstiftung und in Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH, der Volkshochschule und dem RWTH-Zusatzstudiengang Europastudien zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Wie viel Europa wollen wir? Bürger-Konvent zur Zukunft Europas” eingeladen.

Beteiligt waren auch die Europaabgeordneten Armin Laschet und Martin Schulz. Die Initiative zu dieser Veranstaltung ging vom Auswärtigen Amt aus.

Organisation und Koordination der Veranstaltung lagen in den Händen des städtischen Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten.

Ähnliche Veranstaltungen fanden in nahezu 30 anderen deutschen Städten statt. Schulen wurden informiert und ein Internetforum auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes eingerichtet.

Im Rahmen der Preisverleihung im Aachener Rathaus betonte Dr. Anna Prinz, Leiterin des Referats für Öffentlichkeitsarbeit des Auswärtigen Amtes, dass Aachen „wirklich ein ganz hervorragendes Beispiel” in der Reihe der beteiligten Kommunen sei.

Die Stadt habe den Bürger-Konvent nicht als Einzelveranstaltung stehen lassen, sondern in eine ganze Reihe von Veranstaltungen zum Thema Europa eingebettet.„Wir brauchen großes Engagement, um Themen, die man nicht unbedingt spüren kann, an die Öffentlichkeit zu bringen.”

Dafür habe das Auswärtige Amt in Aachen eine sehr große Bereitschaft gefunden.

Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden bedankte sich in Anwesenheit von Olaf Müller (Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten) und Bernd Vincken (Karlspreisstiftung) für die von Bundesaußenminister Joschka Fischer unterzeichnete Urkunde.

Er bestätigte das Engagement der Stadt und bekräftigte seinerseits, dass es sich nicht auf die Karlspreisverleihung beschränken würde.

Das Karlspreis-Rahmenprogramm gebe es bereits seit 13 Jahren und für Herbst sei schon wieder eine neue Reihe zum Thema „Transatlantisches Bündnis” geplant.

Ziel der zahlreichen Europathemen sei es, „möglichst viele Bürger in diesen Prozess einzubeziehen”.