Aachen: Gänsehautstimmung im Saal: Peter Maffay singt für Martin Schulz

Aachen : Gänsehautstimmung im Saal: Peter Maffay singt für Martin Schulz

Nur einen Song — „Über sieben Brücken mußt Du gehn“ — hat Peter Maffay mit seinen beiden Gitarristen Peter Keller und Pascal Kravetz, begleitet vom Sinfonieorchester unter Generalmusikdirektor Kazem Abdullah, gespielt.

Doch der hatte es in sich. Gänsehautstimmung im Krönungssaal — auch das hat es in der Form in der Geschichte des Karlspreises noch nicht gegeben. Grund genug, Peter Maffay zu seinen Eindrücken zu befragen.

Haben Sie lange überlegt, ob Sie die Einladung nach Aachen annehmen?

Peter Maffay: Nein, keinen Moment. Ich kenne Martin Schulz ja schon so lange und finde seine politische Leistung einfach bewundernswert. Für uns ist es eine Ehre, hier beim Karlspreis dabei gewesen zu sein.

Sie haben in kleinen Clubs gespielt, in Hallen und in Stadien. War dieses Ambiente neu für Sie?

Maffay (zögert): Ja tatsächlich. Ich musste ein bisschen überlegen. Aber so eine Location ist wirklich eine ganz neue Erfahrung und irgendwie auch bewegend.

Wessen Idee war es, gerade diesen Song zu spielen?

Maffay: Martin wollte genau dieses Lied. Es passt ja auch in den Kontext. Martin Schulz ist ein wahrer Brückenbauer, er schafft Beziehungen zwischen den Menschen in Europa. Er hat so viel bewirkt. Die Botschaft des Songs ist wie für ihn geschrieben. Dabei ist es gar kein Song von uns.

Hätten Sie denn einen anderen Song favorisiert?

Maffay: Nein, nein, auf keinen Fall. Es passte alles. Das Ambiente, der Preisträger, der Song — wie gesagt: Dass wir hier dabei sein konnten, ist auch für uns ein große Sache.

(alp)