Jülich/Berlin: Für Forschungszentrum Jülich bestand keine Terrorgefahr

Jülich/Berlin: Für Forschungszentrum Jülich bestand keine Terrorgefahr

Im April bereitete ein Bericht des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) Sorgen, dass in einer durch den mutmaßlichen Terroristen Abdeslam genutzten Wohnung auch Artikel über das Forschungszentrum Jülich (FZJ) gefunden worden seien.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte dementiert, dass ihm solche Erkenntnisse vorliegen. Das Netzwerk blieb bei seiner Darstellung. Vor diesem Hintergrund hat sich der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan (SPD/Düren) an den Bundesinnenminister Thomas de Maizière gewandt und um Aufklärung gebeten.

„Innenminister de Maizière hat mir schriftlich mitgeteilt, dass den Sicherheitsbehörden keine Informationen darüber vorliegen, dass Unterlagen über das FZJ bei dem Terroristen gefunden worden sind. Auch das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestages hat hierfür keine Anhaltspunkte gefunden“, berichtet Nietan aus der Antwort von Minister de Maizière.

Befürchtung ausgeräumt

Nietan ist froh, dass die Befürchtung nun ausgeräumt ist: „Für die Öffentlichkeit im Kreis Düren halte ich es für wichtig, dass sie darüber aufgeklärt wurde, damit erst gar keine Unsicherheiten oder Ängste über mögliche Terrorgefahren entstehen. Diese konnten nun ausgeräumt werden“, erklärte Nietan.