Durch Wald und Wiesen: Eine entspannende Wanderung ums belgische Montzen herum

Durch Wald und Wiesen : Eine entspannende Wanderung ums belgische Montzen herum

Diese 11,5 Kilometer lange Wanderung rund ums belgische Montzen führt an Hecken vorbei, durch Wiesen- und Waldlandschaften. Zwei schöne Wasserschlösser sind auch zu sehen. Insgesamt ein entspanntes Vergnügen.

Vom Parkplatz in Montzen aus laufen Sie entlang des großen Springbrunnens auf die Apotheke an der Place Communale zu. Rechts der Apotheke biegen sie in eine schmale Gasse ein. Mit einem Linksschwenk kommen Sie an den Verkehrsweg und gehen rechts aufwärts bis zum Tunnel über dem die Bahnlinie verläuft. Hier stehen eine kleine Kapelle und ein Wegkreuz. Es geht nach rechts weiter. Sie folgen geraume Zeit der Straße, die Sie durch ein Wohngebiet führt. Die Wohnhäuser werden rarer.

Auf Höhe eines langgezogenen Viehstalls (vor Haus Nr. 5) zu Ihrer Linken biegen Sie rechts ab und folgen einem Kiesweg (eventuell gibt es hier eine Kette, damit das Vieh nicht wegläuft). Nach rechts blicken Sie auf die Kirche von Montzen. Der Weg beschreibt eine Rechtskurve. Vor einem Bauernhof mit würzigem Stallduft laufen Sie auf einem Asphaltweg nach links abwärts.

An Angelteichen vorbei

Sie erreichen einen Verkehrsweg. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegen mehrere Angelteiche und nach links schauend, erblicken Sie das Wasserschloss Streversdorp, auch Graaf genannt, dessen ältester Teil (der Wohnturm) aus dem 13. Jh. stammt. Anmerkung: Wenn Sie der Straße für 200 Meter nach links folgen, können Sie das Schloss aus der Nähe betrachten.

Sie folgen dem Verkehrsweg nach rechts (gelbes Kreuz). Nach 100 Metern steht links eine Bank, und wenige Meter weiter können Sie die Straße auch schon wieder verlassen, indem Sie links dem Weg in Richtung eines sehenswerten, restaurierten Hofes folgen. Ihr Wanderweg führt links an dem liebevoll renovierten Gehöft entlang. In der folgenden Linkskurve entdecken Sie rechts ein orangefarbenes Drehkreuz. An dieser Stelle biegen sie rechts ab und durchwandern die Wiese entlang einer Weißdornhecke. Weiter unten sehen Sie bereits ein weiteres Wasserschloss liegen. Es stammt ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert und wird als Schloss „Broich” oder ­„Broeck” bezeichnet. Am Ende der Weißdornhecke passieren Sie rechts erneut ein Drehkreuz und gehen anschließend nach links in Richtung der kleinen Kapelle.

Direkt vor dem Schloss Graaf fischen Angler im Teich Forellen. Foto: zva/Martin Thull

Bei dem Schloss angekommen wandern Sie nach links in den „Innenhof” des Schlosses. Links des weißen Turmes entdecken Sie einen unscheinbaren schmalen Grasweg. Etwas weiter verläuft er zwischen Hecken und macht schließlich einen 90-Grad-Schwenk nach rechts. Er bringt Sie zu einem hölzernen Durchgang. Nachdem Sie diesen passiert haben, finden Sie sich in einer Pferdewiese wieder. Entlang der hölzernen Umzäunung laufen Sie die Weide hinauf. Oben halten Sie sich rechts und folgen weiter der Einfriedung, bis Sie in der Ecke die Weide durch eine hölzerne Viehsperre verlassen können und sich auf einem Acker befinden. Eventuell ist der Acker bereits bestellt. Trotzdem können Sie am Rande dieses Ackers entlang einer Weißdornhecke laufen, (der Weg ist meist schon von den Wanderern vor Ihnen vorgegeben).

Der Acker geht in einen Feldweg über und endet auf einem Asphaltweg. Hier geht es vor dem „Weinberg” nach links weiter. Links in der Ferne erblicken Sie bei gutem Wetter die Ausläufer der Ardennen. Wo die Straße nach links biegt, bleiben Sie geradeaus und laufen auf einem Graspfad entlang einer Hecke. Mit einer Linkskurve folgen Sie dem Pfad, von überhängenden Bäumen geschützt, aufwärts. Vier Pferde beäugen Sie neugierig, während Sie dem sich aufwärts schlängelnden Weg folgen, der Ihnen nach links eine schöne Fernsicht bietet. Sie erreichen ein Nadelwäldchen.

Die undeutliche Abzweigung nach rechts beachten Sie nicht, sondern laufen noch ein Weilchen durch den lichten Mischwald, bis zu einem Querweg. Hier gehen Sie auf dem nun deutlich breiteren Waldweg nach rechts und folgen damit dem Wanderzeichen „gelbes Kreuz”. Geraume Zeit später können Sie nach links (wo das Gebüsch lichter ist) einen Blick ins Gulptal werfen, wo auch der gleichnamige Fluss entspringt.

Pause auf dem Picknickplatz

Beim Picknickplatz wandern Sie mit den Wanderzeichen „gelbes Kreuz“ und „gelbes Rechteck“ nach rechts. Etwas mehr als die Hälfte ist hier geschafft, man kann hier gut Pause machen. Bei dem Gebäude zu Ihrer Rechten handelt es sich um einen alten Wasserturm.Auf einem breiten Waldweg wandern Sie nun durch Laubwald. An einem eisernen Gatter bleiben Sie geradeaus. Wo das Wanderzeichen „gelbes Rechteck” nach links führt, folgen Sie weiter dem Wanderzeichen „gelben Kreuz“. An der Gabelung bei einer Weide verlassen Sie die „gelbe Kreuz-Route” und gehen links über einen breiten Waldweg. Auf der Bank aus Mergelstein können Sie eine Pause mit Fernblick einlegen.

An der Gabelung mit zwei nahe beieinander stehenden Bäumen halten Sie sich links, und an der Kreuzung nach weiteren 200 Metern führt Ihr Wanderweg nach rechts (gelbes Rechteck). Bei einem eisernen Tor lichtet sich das Gebüsch und Sie schauen auf Hombourg und den dahinterliegenden 275 Meter hohen Schaesberg. An der folgenden Kreuzung geht es mit dem Wanderzeichen „gelbes Rechteck” geradeaus weiter. Es handelt sich um einen herrlichen, sich abwärts schlängelnden Weg mit sattem grünem Unterholz.

Bei dem silbernen Klapptor wandern Sie weiter durch die Wiese mit herrlicher Aussicht an einer Hecke und nachfolgend an höheren Sträuchern entlang, bis Sie erneut an ein Klapptor kommen, welches Sie an die Durchgangsstraße zwischen Hombourg und Montzen bringt. Gegenüber sehen Sie ein weißes eisernes Tor welches zum Firmengelände der Sita Wallonie gehört. Links davon wandern Sie einen Feldweg abwärts. An der Gabelung folgen Sie nicht mehr dem Wanderzeichen „gelbes Rechteck“, sondern wandern weiter auf einem nun sehr steinigen Pfad abwärts. Achtung: Nach 100 Metern führt ein unscheinbarer, sehr schmaler Weg nach rechts in den Wald. Etwas weiter dreht der Weg bei einem Morastgebiet nach links (rechts steile Böschung). Sie folgen ihm geraume Zeit, wobei es hier nach Regenfällen sehr matschig sein kann.

Sie treffen auf eine weitere Burg, diesmal nicht von Menschenhand geschaffen und auch nicht ganz so historisch, es handelt sich vielmehr um den Bau einer Dachsfamilie, der auch als Dachsburg bezeichnet wird. An der T-Kreuzung geht es nach links über einen Grasweg. Eine Abzweigung links wird nicht beachtet. Der Weg biegt nach rechts und Sie stehen plötzlich am Rande eines weitläufigen Geländes mit Gleis­anlage, die zum Rangierbahnhof Montzen gehört. Nach rechts wandern Sie an einem jungen Laubwald – vor allem Birken – entlang. Geraume Zeit laufen Sie am Waldrand, bis zu einem Schlagbaum. Links liegen die Gebäude der Firma Infrabel. Achtung! Gegenüber dem Gebäude führt die asphaltierte Straße abwärts auf einen Verkehrsweg.

Sie folgen dieser Straße nicht, sondern suchen nach dem Schild mit dem roten Buchstaben H. Neben diesem Schild führt ein schmaler Weg in den Wald. Ein kurzes Stück verläuft er über freie Fläche, dann wieder durch Wald. Unvermittelt geht es sehr steil abwärts. Unten halten Sie sich rechts und laufen in Richtung Asphaltweg. An der Straße biegen Sie rechts ab (links ein Tunnel) und passieren einen schönen Hof. Zunächst verläuft die Straße abwärts. Mit dem Wanderzeichen „grünes Rechteck“ wandern Sie dann die letzte Steigung aufwärts. Unschwer finden Sie, sich am Querweg nach links wendend, nun zurück zum Ausgangspunkt.