1. Freizeit

Kulturtipps für die Region Aachen/Düren/Heinsberg

Nicht verpassen! : Das sind unsere Kulturtipps für die kommenden Tage

Das Wochenende naht. Kulturell hat die Region wieder viel zu bieten, auch in der kommenden Woche. Wir haben für Sie wie immer einen Überblick mit den besten Tipps zum Feiern, Mitsingen und Entdecken zusammengestellt.

Konzerte

Ob Klassik, Jazz oder Pop: In den kommenden Tagen ist für jeden etwas dabei. Allein bei den Kurpark Classix, die von Freitag bis Mittwoch direkt neben dem Kurhaus an der Monheimsallee in Aachen stattfinden, wird eine bunte Mischung verschiedener Musikrichtungen präsentiert. Zum Auftakt am Freitag gibt es ab 20 Uhr „A Night At The Opera: Unter den Sternen“, am Samstag ab 20 Uhr geht es mit Silbermond weiter, ein Höhepunkt ist sicherlich das Crossover-Konzert von Mando Diao und dem Sinfonieorchester Aachen.

Im Kulturbahnhof Jülich feiert am Freitag ab 20 Uhr die kölsche Mundart-Band Lupo ihren elften Geburtstag, den man nach rheinischer Tradition besonders feiern muss. Die Idee zur Band entstand damals auf einem 18. Geburtstag. Nun zeichnen die Konzerte der Jubiläumstournee die Geschichte nach.

Andere Töne gibt es am Sonntag an der Stadthalle Alsdorf. Die Regio Big Band kommt und spielt „Jazz im Garten“.

Am Dienstag ab 19 Uhr starten die Orgeltage im Aachener Dom mit einer Vorstellung von Elmar Lehnen. Verschiedene Organisten und Kirchenmusiker präsentieren in den folgenden Tagen ihr Können.

Partys

In der Aachener Diskothek Nox werden am Freitag ab 23 Uhr viele Menschen in Erinnerungen schwelgen. Hits der 80er, 90er und 2000er Jahre sind angekündigt.

Wer keine Lust auf Pat Benatar, Greenday oder Suzanne Vega hat, bekommt ebenfalls ab Freitag im Aachener Nightlife eine Alternative geboten. „Fridays for Techno“ heißt das Motto und der Auftrag für den Discjockey.

„Hier ist Tanzzwang garantiert“, schreibt das Hotel Europa auf seiner Internetseite. Für „Funky Disco Schizzel“ sorgen die Discjockeys „Gloria X“ alias Foxi Jo „Ousamma“ alias Schnecki und „Barry Schizzel“.

Theater

Ein Chocolatier verliert seine Frau und seinen Geschmackssinn und sucht nach Heilung: Das Grenzlandtheater zeigt weiterhin täglich die Komödie „Ein Herz aus Schokolade“ von Valerie Setaire.

Und das Theater K in Aachen hat weiterhin das Stück „Himmel und Scheiße“ von Fernando Arrabal im Programm. Das Stück handelt von Falligan, einem Kirchen- und Friedhofsforscher, der durch die Wüste irrt, um seinen verschwundenen Freund zu finden. Er gelangt an einen unbestimmten Ort. Dort empfängt ihn eine scheinbar zart-mystisch besaitete Dame und spiegelt seine Fantasien und Ängste, bis sie sich zuletzt als Herrin dieses Ortes, als männerverschlingende „Urfrau“ Lilith herausstellt. Gemeinsam mit ihren zwei Dienerinnen entfaltet sie ihren teuflischen Reigen um den ahnungslosen Besucher.

Comedy

Daphne de Luxe ist Entertainerin mit Leib und Seele und bringt am kommenden Samstag ab 20 Uhr „Comedy in Hülle und Fülle“ auf die Bühne im Eschweiler Talbahnhof. Dahinter verbirgt sich ein ausgewogenes Showkonzept aus Kabarett, Comedy, Live-Gesang und hautnahem Kontakt zum Publikum.

Politisches Kabarett bieten Rainer Pause und Norbert Alich am kommenden Sonntag ab 20 Uhr auf Burg Wilhelmstein. Entgegen dem Titel des Programms ist nichts neu: Dummheit, Ignoranz, Machtbesessenheit und Habgier bleiben weltweit die Regenten. Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus sind allgegenwärtig. Und „Fritz und Hermann“ tun das, was seit mittlerweile fast 30 Jahren von ihnen erwartet wird: Sie kämpfen, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern selbstverständlich auch für eine neue und vor allem bessere Welt.

Lesung

Die Kölner Bestsellerautorin und Journalistin Lioba Werrelmann liest am Freitag, ab 19 Uhr, im Frauenkommunikationszentrum in Herzogenrath aus ihrem aktuellen Buch „Findelmädchen“, das zurzeit eins der meistverkauften E-Books in Deutschland ist. Es spielt im Nachkriegsköln in der Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders, der Milchbars und der Petticoats. Die 15-jährige Helga und ihr Bruder Jürgen leben endlich wieder bei ihrem aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Vater. Von der Mutter fehlt seit Kriegsende jede Spur. Alle drei wollen sich ein neues Leben aufbauen und haben je ihre eigenen Pläne und Träume vom Glück. Bereits das frühere Werk „Trümmerkind“ von 2020 stand vorne auf den Bestsellerlisten. Auch hier gibt es eine Lesekostprobe.

(red)