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„Astronaut“: Ein Senior will ins All

„Astronaut“ : Ein Senior will ins All

Aus dem Altersheim direkt ins All! Der freundliche, pensionierte Straßenbau-Ingenieur Angus Stewart hat schon immer davon geträumt, in den Weltraum zu fliegen. „Astronaut“ ist ein Film über Lebensträume.

Nacht für Nacht verfolgt er nun mit dem Fernrohr einen eindrucksvollen Kometen. Doch die Gesundheit des 75-Jährigen ist nicht die beste. Dann verlost der visionäre Milliardär Marcus Brown (Colm Feore) einen Freiflug ins All. Und der nerdige Senior kommt, nachdem er beim Alter etwas schummelt,in die Endauswahl.

Die 58-jährige Regisseurin und Schauspielerin Shelagh McLeod inszenierte mit „Astronaut“ ihren ersten Langfilm und eine eigentlich originelle Revolution gegen das Altern. Die Geschichte, ebenfalls aus McLeods Feder, könnte großes Kino geben. Aber auch bei gutem Spiel von Richard Dreyfuss bleibt der Film schluffig. Im Komischen, für das die netten Mitbewohner im Altersheim sorgen, hebt Clint Eastwood mit seinen vergleichbaren „Space Cowboys“ viel leichter ab. Im Emotionalen läuft alles viel zu vorhersehbar und routinemäßig ab. 

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(Aachen: Eden; Düren: Lumen; Eschweiler: Primus)

„Astronaut“ (Kanada, England 2019), Regie: Shelagh McLeod, mit Richard Dreyfuss, Krista Bridges, Colm Feore, 98 Min., FSK: ab 6