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Bitte lächeln: Spaßige Filme mit Gute-Laune-Garantie

Bitte lächeln : Spaßige Filme mit Gute-Laune-Garantie

Obwohl das Wetter langsam freundlicher wird, können die Tage in der Corona-Krise ohne den Kontakt mit Arbeitskollegen, Freunden und Familie in dieser Zeit trist sein. Um dem entgegenzuwirken, haben wir für Sie ein paar Filme mit Gute-Laune-Garantie zusammengestellt. Viel Spaß!

Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen

Viele Kinder können nicht in die Schule, die Kitas sind geschlossen, mit Freunden spielen ist auch nicht möglich: Eltern stehen in Zeiten des Coronavirus vor ganz neuen Herausforderungen. Da wünscht sich so manch einer eine gute Hilfe in den eigenen vier Wänden. Und wer wäre als Nanny besser geeignet als Robin Williams?

In „Mrs. Doubtfire” mimt der in Chicago, Illinois, geborene Darsteller den Stimmenimitator und Schauspieler Daniel Hillard. Der lebt mit seiner Frau Miranda (Sally Field) und seinen drei Kindern Lydie (Lisa Jakub), Chris (Matthew Lawrence) und Nattie (Mara Wilson) in San Francisco. Während Daniel Spaß am Leben hat, chaotisch ist und sich nicht allzu viele Sorgen macht, wenn er mal wieder einen Job verliert (wie gleich zu Beginn des Films), legt Miranda Wert auf Ordnung, Strukturen und verfolgt ihre Karriere als Innenarchitektin. Nach einer ausufernden Geburtstagsfeier, die Daniel für seinen Sohn Chris schmeißt – inklusive Kleintier- und Streichelzoo im Haus – kommt es zum Bruch zwischen den beiden. Das Sorgerecht für die Kinder wird zunächst Miranda zugesprochen, da Daniel nach dem Rauswurf zunächst keine Bleibe und keinen Job hat. Das macht ihn fertig, denn er liebt seine Kinder über alles.

Da Miranda nun Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen muss, sucht sie nach einer Haushälterin und Kindermädchen. Daniel bietet seine Dienste an – ohne Erfolg. Doch der Stimmenimitator gibt nicht auf und verwandelt sich kurzerhand in die sechzigjährige Engländerin Euphegenia Doubtfire, die jahrelange Erfahrung mitbringt und mit ihrer Herzlichkeit, aber auch nötigen Strenge zu überzeugen weiß.

Daniel beziehungsweise Mrs. Doubtfire bekommt den Job und so kann der Vater seinen Kindern nahe sein, sich um sie kümmern und sie versorgen. Und das besser als je zuvor, zumindest aus Mirandas Sicht. Jedoch weiß keiner der Hillers, wer hinter der Maske steckt. Zudem muss Daniel seinen Job als Haushälterin und Kindermädchen mit seinem Job als Daniel koordinieren und gleichzeitig Mrs. Sellner, seine Sachbearbeiterin vom Gericht, überzeugen, dass er alle Voraussetzungen für ein geteiltes Sorgerecht erfüllen kann. Da sind Probleme garantiert. Und als wäre all das nicht genug, muss er auch noch mit ansehen, wie seine Ex-Frau in Stuart Dunmeyer (Pierce Brosnan) eine neue Liebe findet.

Die Komödie von Familienfilmexperte Chris Columbus (Kevin – Allein zu Haus, Kevin – Allein in New York, Gremlins – Kleine Monster, Die Goonies, Harry Potter) aus dem Jahr 1993 hat bis heute nichts von ihrem Witz und ihrem Charme verloren. Robin Williams in der Rolle des verzweifelten Vaters, der alles tut, um Zeit mit seinen Kindern zu verbringen, ist die ideale Besetzung. In jeder Sekunde des Films kauft man ihm seine Rolle ab. Nicht nur in den komischen Szenen, von denen es zu genüge gibt, die aber jederzeit passend sind, auch in den verzweifelten Momenten. Auch Sally Fields Miranda ist in ihren Handlungen nachvollziehbar, letztendlich will auch sie nur das Beste für ihre Kinder.

Nicht umsonst wurde der Film 1994 als „Beste Filmkomödie“ mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Die Produktion basiert auf dem gleichnamigen Roman von Anne Fine. (bph)

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Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen, 1993, Regie: Chris Columbus, u. a. mit Robin Williams, Sally Field und Pierce Brosnan, Länge: 125 Minuten

Zurück in die Zukunft I, II und III

In welches Jahr würden Sie reisen, wenn Sie eine Zeitmaschine hätten? Gar nicht mal so einfach zu beantworten. Für Marty McFly stellte sich die Frage gar nicht. Er wurde per Zufall aus dem Jahr 1985 zurück ins Jahr 1955 befördert – stilecht in einem DeLorean DMC-12.

Aber von vorne: Marty (Michael J. Fox) ist im besten Teenager-Alter, von der Schule und den Eltern genervt, hat nur Augen für seine Freundin und liebt die Musik. Sein bester Freund ist der exzentrische und kauzige Wissenschaftler Dr. Emmett L. Brown (Christopher Lloyd). Wie sich Marty und „Doc“ kennengelernt haben? Warum ein Teenager in seiner Freizeit mit einem skurrilen Wissenschaftler abhängt? Spielt keine Rolle und wird auch nicht hinterfragt. Das Duo besteht einfach. Und das ist gut so!

Brown arbeitete jahrelang daran, Zeitreisen zu ermöglichen. An einem Abend im Jahr 1985 soll es dann soweit sein. Für den Energieaufwand hat er sich allerdings mit zwielichtigen Gestalten zusammengetan und so kommt es bei der Übergabe des benötigten Plutoniums zu Schwierigkeiten. Marty rettet sich in den DeLorean und landet prompt im Jahr 1955 kurz vor dem Abschlussball seiner Eltern. Er lernt nicht nur die jüngeren Varianten seines Vaters und Mutters kennen – und muss dafür Sorge tragen, dass sie ein Paar werden, um seine eigene Zukunft zu sichern, gemeinsam mit dem jungen „Doc“ muss er sich mit dem jüngeren Ich des Erzfeindes seines Vaters herumschlagen: Biff Tannen.

Die Idee von Regisseur Robert Zemeckis war ursprünglich nur für einen Film vorgesehen, das offene Ende sollte als Witz für die Zuschauer stehen. Doch die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten, das Zeitreisekonzept, der DeLorean und die vielen popkulturellen Anspielungen im Film kamen so gut an, dass Zemeckis und sein Team einen zweiten und dritten Teil produzierten und eine „Zurück in die Zukunft“-Trilogie schufen.

Im zweiten Teil geht es in die Zukunft, ins Jahr 2015 – das mittlerweile schon Vergangenheit ist und längst nicht alle Versprechen aus dem Film eingelöst hat (Wo sind die Hoverboards?)! Im dritten Teil verschlägt es Marty und „Doc“ in den Wilden Westen des Jahres 1885.

Der Begriff des „Fluxkompensators“ ist heute ein gängiger Begriff. Selbst wer die Filme nicht kennt, weiß, dass dieser kleine Wunderkasten Zeitreisen erst möglich macht.

Aktuell wärmt Hollywood alte Filme gerne noch einmal auf, „Zurück in die Zukunft“ aber wurde vom Remake-Hype verschont. Aus gutem Grund: Zemeckis lehnt Zeit seines Lebens eine Neuverfilmung des Stoffes ab. Umso größer ist hingegen immer wieder die Freude, wenn es zu kleinen Wiedersehen der Hauptdarsteller kommt.

Kommen Sie (noch einmal) mit nach Hill Valley, betrachten Sie die wunderschöne Rathausuhr und reisen Sie mit Marty und „Doc“ „Zurück in die Zukunft“! (bph)

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Zurück in die Zukunft I, II und III, 1985 bis 1990, Regie: Robert Zemeckis, u. a. mit Michael J. Fox und Christopher Lloyd, Länge: 342 Minuten

Spaceballs

„Spaceballs – das T-Shirt. Spaceballs – die Müslipackung. Spaceballs – der Flammenwerfer! Die Kinder stehen auf sowas!“ Das eigene Merchandising hat die Parodie Spaceballs schon im Film sehr gut drauf. Und nimmt damit den Merchandise-Wahn so mancher Filmproduktionsfirmen köstlich aufs Korn. Aber das ist nur ein Teilaspekt, der bei dieser witzigen Star-Wars-Parodie durch den Kakao gezogen wird. Kein anderer Film hat sich so herrlich und respektlos über das Star-Wars-Universum lustig gemacht. Natürlich muss man die klassische Trilogie gesehen haben, um sich an Mel Brooks‘ Parodie erfreuen zu können. Dann aber verspricht sie ein Gagfeuerwerk und gute Laune.

Die Herrscher des Planeten „Spaceballs“ brauchen frische Luft – im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie haben ihre Atmosphäre verschwendet. Sie wollen dem friedlichen Planeten „Druida“ die Luft absaugen. Doch weil sie dafür den geheimen fünfstelligen Zifferncode brauchen, den nur der König der Druiden kennt, entführen sie dessen Tochter Vespa, die gerade vor ihrer Hochzeit mit einem langweiligen Prinzen geflohen ist. Der König wendet sich an den Weltraumproleten Lonestar und dessen Partner Waldi (ein Möter, halb Mensch halb Köter), die Prinzessin zu retten.

Schon von Anfang an wird das Lachen aus dem Zuschauer herausgekitzelt. In der ersten Einstellung zieht ein Raumschiff an der Kamera vorbei – minutenlang und von nicht enden wollender Größe. Spätestens wenn Lord Helmchen dann die Leinwand betritt, ein kleiner Darth Vader mit unfassbar großem Helm, unter dem er keine Luft kriegt, sind die Gute-Laune-Stimmung und die Lachanfälle nicht mehr zu stoppen. Es wird keine Szene folgen, bei der man sich nicht die Tränen in die Augen lachen könnte – vorausgesetzt man kann mit Mel Brooks‘ Humor etwas anfangen.

„Spaceballs“ überzeugt mit zahlreichen Gags, witzigen Einfällen und einer großen Portion Unernsthaftigkeit und, ja, auch Albernheit. Wenn die Armee von Spaceballs im wahrsten Sinne des Wortes die Wüste „durchkämmt“, wenn jeder einzelne Soldat den Namen „Arschloch“ trägt, wenn Lord Helmchen sich die Videokassette „Spaceballs“ ansieht, um zu wissen, wo der Gegner sich aufhält, oder wenn sich Mel Brooks‘ Kopf nach dem Beamen plötzlich falsch herum auf dem Körper befindet, ist der Spaß garantiert. Hochintelligent und subtil sind die Witze zugegebenermaßen nicht, dafür aber umso amüsanter und unterhaltsamer. (bwi)

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Spaceballs, 1987, Regie: Mel Brooks, u. a. mit Mel Brooks, Bill Pullman, John Candy und Rick Moranis, Länge: 96 Minuten

Kill the Boss

Es ist eine schwarze Komödie mit, nun ja, auch derbem Humor. Das mag durchaus den ein oder anderen abschrecken, dessen Geschmack dabei verfehlt wird. Doch Kill the Boss hat auch abseits seiner Sex-Witzchen allerhand zu bieten. Allein die Story wartet mit so vielen Einfällen und unvorhersehbaren Wendungen auf, wie es bei einer Komödie selten ist. Vor allem aber stimmt die Chemie zwischen den drei Hauptcharakteren Jason Bateman, Jason Sudeikis und Charlie Day. Ihr dauerndes Geplapper, das gleichzeitig und durcheinander läuft, macht einen großen Teil des Charmes des Films aus.

Aber auch sonst kann der Film einen Starcast verzeichnen: Jennifer Aniston, Kevin Spacey, Colin Farrell, Jamie Foxx und Donald Sutherland – jeder von ihnen verkörpert eine abgedrehtere Figur als die andere. Aniston eine sexbesessene Zahnärztin, Farrell einen drogensüchtigen Irren, Foxx einen gefährlichen Möchte-gern-Gangster, Spacey einen herrlich unsympathischen Chef. Jede einzelne ihrer Szenen ist urkomisch und witzig anzusehen.

In „Kill the Boss“ geht es um drei Männer, die von ihren Bossen schikaniert werden. So langsam reift der Plan, sich der fiesen Chefs zu entledigen, also wollen sie einen Killer engagieren. Weil das aber mehrmals auf aberwitzige Weise schiefläuft, nehmen sie es selbst in die Hand und bedienen sich dabei eines Tricks aus einem alten Hitchcock-Film: Jeder tötet den Boss des anderen, so fällt jedes Motiv weg. Dass das nicht reibungslos funktioniert, dürfte klar sein.

Und noch eine Kleinigkeit am Rande: Im Original heißt der Film Horrible Bosses, was dem deutschen Verleiher ab dem zweiten Teil in gewisser Weise zum Verhängnis wurde. Denn dort geht es nicht mehr um Mord, sondern um eine Entführung. Der Titel „Kill the Boss 2“ ist also recht fehl am Platz, Horrible Bosses 2 hingegen nicht. (bwi)

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Kill the Boss, 2011, Regie: Seth Gordon, u. a. mit Jason Bateman, Jason Sudeikis und Charlie Day, Länge: 98 Minuten

Little Miss Sunshine

Zugegeben, der Film „Little Miss Sunshine“ ist mehr Tragikomödie als reine Komödie. Etwas zu lachen gibt es aber trotzdem: Wer auf Satire steht und die junge Abigail Breslin bei diesem Film, der ihr den Durchbruch und eine Nominierung als Beste Nebendarstellerin bei den Oscar’s 2007 einbrachte, erleben will, ist hier richtig.

In „Little Miss Sunshine“ will die siebenjährige Olive Hoover (Breslin) aus Albuquerque in den USA ihren großen Traum verwirklichen und unbedingt einen Schönheitswettbewerb gewinnen. Sie ist zwar pummelig und trägt eine Hornbrille, aber das kann sie nicht aufhalten. Olive übt, was das Zeug hält. Ihr Mentor und Trainer ist ihr heroinsüchtiger Großvater Edwin Hoover (Alan Arkin). Die Familie komplettieren Olives Eltern Sheryl (Toni Collette) und Richard (Greg Kinnear), der sich als Autor mit seinem Buch „Neun-Stufen-Programm – wie man zum Gewinner wird“ versucht, und ihr 15-jähriger Bruder Dwayne (Paul Dano), der solange nicht sprechen will, bis sich sein größter Wunsch, als Testpilot bei der Air Force anzufangen, verwirklicht. Mit dazu gehört außerdem ihr suizidgefährdeter, homosexueller Onkel Frank Ginsburg (Steve Carell), der unter Liebeskummer leidet.

Weil Olive den Sieg bei der Little-Miss-Sunshine-Wahl im Bundesstaat New Mexico einfährt, will sie nun zum Entscheid nach Los Angeles aufbrechen. Also macht sich die Familie in einem gelben VW-Bus auf den Weg nach Kalifornien. Unterwegs begegnen die schrulligen Charaktere allen möglichen Schwierigkeiten, erleben Enttäuschungen und streiten ordentlich, kommen einander aber auch näher. Ein tragischer Vorfall schweißt die Familie dann endgültig zusammen und so kommen sie gerade noch rechtzeitig bei der Misswahl an. Ob die kleine Olive mit ihrer unkonventionellen und liebenswürdigen Art die Jury überzeugen kann? Seht es euch selbst an!

„Little Miss Sunshine“ will die Botschaft vermitteln, dass Lebensfreude und Selbstbewusstsein weitaus wichtiger sind als gesellschaftlicher Erfolgsdruck und Schönheitswahn. Letztere nimmt der Film mit einem Augenzwinkern aufs Korn und überzeugt mit auf den Punkt gebrachten Dialogen, viel Charme und gelungenen Gag-Einlagen. (mepo)

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Little Miss Sunshine, 2006, Regie: Jonathan Dayton und Valerie Faris, u. a. mit Abigail Breslin und Steve Carell, Länge: 98 Minuten

Die Marx Brothers im Wilden Westen (Go West)

Dick & Doof ist den meisten Menschen heute noch ein Begriff, auch wenn immer weniger Kinder mit ihren Witzen aufwachsen. Völlig unbekannt scheint heutzutage allerdings die Komikertruppe der Marx Brothers zu sein, die in den 1930er und 1940er Jahren Erfolge feierten. Sie konnten Blödel-Klamauk mit tiefsinnigem Humor verbinden wie kaum ein anderer Komödiant. Umso tragischer ist es, dass ihre Filme in Vergessenheit zu geraten scheinen.

Die Gruppe bestand aus dem stummen Harpo mit dem blonden Lockenkopf, Groucho mit dem zum Kult gewordenen angemalten Schnauzbart und Chico mit seinem amüsanten rasanten Klavierspiel (in den früheren Filmen war auch noch Bruder Zeppo dabei). Wer glaubt, Filmszenen, in denen jemand Klavier spielt, seien langweilig, hat mit Sicherheit noch nie Chico am Piano gesehen. Er macht aus gewöhnlichem Klavierspiel eine Comedy-Nummer und beweist dabei musikalisches Talent im höchsten Maß.

Die Marx Brothers haben in ihrer Karriere so einige witzige Filme gedreht, doch stellvertretend für alle soll hier einer der gelungensten Filme genannt werden: Die Marx Brothers im Wilden Westen. Es ist eine Westernparodie, die sich der typischen Genreelemente auf Marx-Brothers-Weise vornimmt. Drei Greenhörner fahren in den wilden Westen. Zwei Brüder wollen dort Gold suchen, ein anderer will dort das Glück mit großen Geschäften machen. Als ein Freund und eine Dame in Not sind, tun sie sich zusammen, um eine Bande von Schurken aufzuhalten und das Land der Freunde zu sichern.

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Wer diesen Film gesehen hat, wird nie wieder den Satz „Neun Dollar Wechselgeld“ hören können, ohne an den Film zu denken und sich schlappzulachen. Hintergrund ist eine betrügerische Masche, mit der Harpo und Chico Groucho zu Anfang des Films ausnehmen. Auch das Wort „Brennholz“ wird für immer mit Marx Brothers im Wildern Westen verbunden sein: Zum Schluss des Films schlagen sie während der Fahrt einen ganzen Zug kurz und klein, um das Material als Brennholz zu nutzen und vorwärts zu kommen.