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Berlin: Dschungelcamp: Umfrage sieht Hanka Rackwitz vorne

Berlin : Dschungelcamp: Umfrage sieht Hanka Rackwitz vorne

Fräulein Menke ist raus, die Chancen von Hanka Rackwitz gelten als besser denn je. So lautet kurz gesagt das Zwischenfazit nach einer Woche Dschungelcamp.

Am Donnerstagabend verabschiedete sich Fräulein Menke, die einst mit
Neue-Deutsche-Welle-Ohrwürmern wie „Tretboot in Seenot” von sich reden machte, aus der RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!” Wirklich traurig war sie darüber nicht: „Ich find das nicht schlimm, einer ist immer der erste”, kommentierte die 56-Jährige ihr Ausscheiden. Nun konkurrieren also nur noch elf Teilnehmer um den Titel des „Dschungelkönigs” der diesjährigen elften Staffel.

Und damit geht das Rätseln weiter, wer wohl als nächstes gehen muss und wer am Schluss noch übrig bleibt: Dschungelkönig 2017 wird Thomas „Icke” Häßler, Fußballweltmeister von 1990, waren die Teilnehmer einer repräsentativen Online-Umfrage unter 555 Dschungelshow-interessierten TV-Zuschauern überzeugt. Die Marktforscher von Mafo.de veröffentlichten sie zum Start des Dschungelspektakels vor genau einer Woche.

Dabei hatten noch 27,8 Prozent der Befragten angegeben, sie gönnten dem 50-jährigen Ex-Fußballer, der heute den Berliner Bezirksligisten Club Italia trainiert, die Krone am meisten. Auf den Plätzen dahinter lagen die Immobilienmaklerin Hanka Rackwitz (47) mit 14,6 Prozent vor Schauspieler Markus Majowski (52) mit 10,8 Prozent. Und nun, eine Woche später, nachdem die Kandidaten Gelegenheit hatten, sich von ihrer besten und auch von allen anderen Seiten zu zeigen? Die Mafo.de-Meinungsforscher haben bei einer „Blitzumfrage” neue Daten ermittelt. Zwischen Donnerstagmittag und Freitagvormittag haben sie dafür 910 Zuschauer befragt.

„Icke” Häßler ist zurückgefallen. Auf Platz eins in der Befragtengunst liegt nun Hanka Rackwitz: 23,7 Prozent nannten auf die Frage „Wenn gönnen Sie den Gewinn der Dschungelkrone am meisten?” ihren Namen. Allerdings polarisiert sie auch kräftig: So gaben zwar 20,1 Prozent an, sie seien von ihr am positivsten überrascht. Andererseits sagte 18,3 Prozent, sie seien von ihr am meisten negativ überrascht.

Thomas Häßler liegt mit nur noch 12,8 Prozent auf Platz zwei. Auf Platz drei landet Gina-Lisa Lohfink (11,9 Prozent). Platz vier belegt Marc Terenzi (11,2 Prozent), Platz fünf Jens Büchner (10,8 Prozent). Markus Majowski ist auf Platz sechs zurückgefallen (5,9) Prozent). Die geringsten Chancen scheint Sarah Joelle Jahnel zu haben: Sie hat gerade 2,6 Prozent der Teilnehmer für sich als künftige Königin des Dschungels einnehmen können.

Und dabei gibt sie sich wirklich Mühe. Am Donnerstagabend zeigte sie, wie sie ihre Ekelgefühle bekämpfen kann, die manchen anderen in ihrer Situation sicher hätten komplett handlungsunfähig werden lassen: Sarah Joelle Jahnel musste bei der Dschungelprüfung Sterne sammeln - im Urwald-Schlachthof zwischen Fleischabfällen, stinkendem Wasser, Würmern, Kuhköpfen und Kakerlaken. Appetitlich geht anders, und auch Sarah Joelle Jahnel kam an ihre Grenzen. Aber sie holte sich beachtliche sieben Sterne. Ein Quotenkracher war es nicht: Ab 22.15 Uhr hatten durchschnittlich 6,14 Millionen Zuschauer eingeschaltet. Das war ein Marktanteil von 27,4 Prozent.

Immerhin schaffte es die Dschungelshow bei den 14- bis 59-Jährigen auf 36,5 Prozent Marktanteil (und auf 4,70 Millionen Zuschauer dieser Altersgruppe). Doch obwohl der Donnerstag der erste Dschungelcampabend war, an dem ein Teilnehmer gehen musste, war das Interesse nicht höher als sonst.

Im Gegenteil, am Abend zuvor hatten sogar noch 6,60 Millionen Zuschauer eingeschaltet (Marktanteil: 28,5 Prozent). Zumindest hatte die Dschungelshow die 6-Millionen-Marke geschafft: Am Dienstagabend, Sendetag fünf, lag sie im Schnitt bei nur 5,75 Millionen (28,6 Prozent). Bleibt die Frage, ob die Zahl der Zuschauer nun steigt, wenn in den kommenden Tagen immer weniger Teilnehmer im Camp übrigbleiben. Finale ist am 28. Januar.

(dpa)