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Alles andere als Pixelbrei: Animierter Spaß für Groß und Klein

Alles andere als Pixelbrei : Animierter Spaß für Groß und Klein

Den Animateur aus dem All-Inclusive-Urlaub können wir zwar nicht ersetzen, stattdessen haben wir aber ein paar der schönsten Animationsfilme zusammengestellt. Tauchen Sie ein in die bunte Pixelwelt und lassen Sie sich verzaubern. Viel Spaß!

Toy Story

„Du hast'n Freund in mir …“ Und was für einen! Der junge Andy und sein Spielzeug-Cowboy Woody sind unzertrennlich. Zusammen erleben die beiden die wildesten Abenteuer, befreien Unschuldige aus den Fängen von Charlie Naseweis und zähme den wilden T-Rex. In der Fantasie von Kindern ist nun mal nichts unmöglich. Was Andy jedoch nicht weiß: Sobald er den Raum verlässt, erwachen seine Spielzeuge zum Leben – und Woody ist der unangefochtene Anführer im Kinderzimmer.

Der Cowboy begleitet Andy schon sein ganzes Leben, auf den Namen seines Besitzers unter seinem Schuh ist er besonders stolz. Doch an dessen Geburtstag fliegt Woody im wahrsten Sinne des Wortes Konkurrenz ins Haus: Buzz Lightyear, ein Spielzeug-Astronaut. Ausgestattet mit ausklappbaren Flügeln, einem Helm mit Visier und einem Laser hat das begehrteste Spielzeug seiner Zeit alles, was Kinder erfreut. Entsprechend beeindruckt ist Andy. Entsprechend beeindruckt sind alle anderen Spielzeuge. Das Problem ist nur: Buzz hält sich für einen echten Astronauten. Er ist sich nicht bewusst, dass er „nur“ ein Spielzeug ist – im Gegensatz zu allen anderen.

Zu allem Überfluss steht noch ein Umzug bevor: Andy und seine Familie müssen packen, den Laster mit Kartons beladen und möglichst nichts vergessen. In all diesem Chaos kommt es zwischen Woody und Buzz zum Streit, die beiden werden von den anderen Spielzeugen getrennt und finden sich plötzlich beim Nachbarsjungen wieder. Der allerdings geht mit Spielzeugen gar nicht gut um. Woody und Buzz schließen sich zusammen, um zurück zu Andy zu gelangen, werden Freunde und müssen das größte Abenteuer ihres Lebens bestehen.

Mit „Toy Story“ schufen die Pixar Animation Studios 1995 im Auftrag von Disney den ersten Animatonsfilm für das Kino und damit einen Meilenstein der Animationsfilm- und Kinogeschichte. Noch heute berührt die Geschichte um Woody und Buzz, die im Kern die Themen Freundschaft und Vertrauen behandelt – die in Zeiten des Wandels auf die Probe gestellt werden. Doch wahre Freundschaft meistert jede Situation.

Neben den wunderbaren Animationen, die auch heute noch verzaubern und aktuellen Produktionen in nichts nachstehen, überzeugt „Toy Story“ mit seinen Charakteren – allen voran natürlich Woody und Buzz, der liebevollen Geschichte, der herzerwärmenden Botschaft und einem eingängigen Soundtrack von Randy Newman.

In diesem Jahr feiert der Film sein 25-jähriges Jubiläum. Er wurde nicht nur mit Annie Awards und einem Oscar ausgezeichnet, er war auch der Startschuss für viele weitere Pixar-Filme. Allein „Toy Story“ zog drei Fortsetzungen nach sich. Nach mehreren Kooperationen wurde Pixar 2006 von Disney aufgekauft. (bph)

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Toy Story, 1995, Regie: John Lasseter, u. a. mit Tom Hanks und Tim Allen, Länge: 78 Minuten

Oben

Jetzt mal ehrlich: Wer von uns hat nicht nach der Anfangsszene des Animationsfilms „Oben“ aus dem Jahr 2009 ein Tränchen verdrückt? Und so berührend wie er anfängt, geht der allererste 3D-Film von Pixar durchgehend weiter. Im Mittelpunkt der Handlung steht der griesgrämige 78-jährige Carl Fredricksen. Einst ein lebensfroher und abenteuerlustiger Ballonverkäufer, hat sich der Rentner nach einem schweren Verlust von der Außenwelt abgeschottet und fristet ein tristes Dasein.

Weil er in ein Altenheim eingewiesen werden soll, hebt der Rentner kurzerhand im wahrsten Sinne des Wortes ab: Mit Tausenden Luftballons bringt er sein Haus zum Fliegen und will sich auf den Weg zu den Paradise Falls machen. Denn der gemeinsame Traum von ihm und seiner Frau Ellie war schon immer, dort in Südamerika zu leben.

Womit der 78-Jährige nicht rechnet, ist klein, pummelig und versteckt sich unter seiner Veranda: Der achtjährige Pfadfinder Russell fliegt versehentlich als blinder Passagier mit, weil er, um sein letztes Pfadfinder-Abzeichen zu erlangen, einem älteren Mitbürger helfen sollte und sich dafür Carl Fredricksen ausgesucht hatte. Das ungleiche Duo erweist sich als echtes Team: Zusammen erleben sie in Südamerika jede Menge Abenteuer und kehren letztlich als Freunde nach Hause zurück, wo sie weiterhin „kleinere“ Abenteuer erleben.

Der zehnte Film von Pixar erhielt zu Recht fünf Oscar-Nominierungen und ging in den Kategorien „Bester Animationsfilm“ und „Beste Filmmusik“ als Sieger hervor. Es ist einfach berührend, zu sehen, wie der vom Leben gezeichnete und einsame Rentner Carl Fredricksen nach und nach aufblüht und sogar zum Mittelpunkt einer Patchwork-Familie bestehend aus Russel, dem seltenen Paradiesvogel Kevin sowie dem Hund Dug wird. Wohlfühlkino durch und durch! (mepo)

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Oben, 2009, Regie: Pete Docter, u. a. mit Edward Asner und Jordan Nagai, Länge: 96 Minuten

Ich – Einfach unverbesserlich

Den Superschurken Gru kann nichts und niemand stoppen: Er lebt in seinem schwarzen Haus mit einem verödeten Rasen vor und einer weitläufigen Geheimfestung unter seinem Haus inmitten einer Vorzeige-Vorstadtidylle. Treu ergeben sind dem Superschurken Nr. 1 die Minions, kleine gelbe Wesen, die es schon seit Urzeiten gibt und die das Ziel haben, dem allerschrecklichsten Bösewicht der Geschichte zu dienen (Spoiler Alert: Die Minions sind der heimliche Star der Filmreihe, weshalb sie auch im Nachhinein einen eigenen Film bekommen haben.).

Es könnte für Gru also nicht besser laufen, wäre da nicht sein Widersacher Vector: Der junge Schurke verdrängt Gru von Platz 1 der Bösewichte. Um sich den ersten Platz zurückzuholen, will Gru in Vectors Festung einbrechen, die allerdings absolut uneinnehmbar ist. Nur drei kleinen Mädchen, Margo, Edith und Agnes, erlaubt Vector, einzutreten, um ihm Kekse vorbeizubringen, die er liebt. Und Gru wäre nicht Gru, wenn er das nicht auszunutzen wüsste: Kurzerhand adoptiert er die Waisen – und ab da geht der Spaß erst richtig los.

Es wäre nicht zu viel verraten, zu sagen, dass die drei Mädchen ihren Adoptivvater ganz schön auf Trab halten und er mit ihnen mehr Hände voll zu tun hat, als er jemals mit seinen skrupellosen Plänen hatte. Die Minions tun mit ihrer quirligen, tollpatschigen Art ihr Übriges, sodass die Universal-Studios-Animation schnell zum Erfolgsschlager avancierte.

Die beiden Fortsetzungen können das Niveau des ersten Films zwar nicht ganz halten, sind aber nichtsdestotrotz ebenfalls ein schrulliger Animationsspaß mit einer herzerwärmenden Geschichte, pointierten Ideen und lustigen Figuren. Ein absoluter Tipp ist das Spin-Off „Minions“, in der die kleinen gelben Untertanen ihren verdienten Solo-Auftritt bekommen. Eine Fortsetzung namens „Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ ist für 2021 geplant. (mepo)

  • Ich – Einfach unverbesserlich, Erscheinungsjahr: 2010, Regie: Pierre Coffin und Chris Renaud, Länge: 95 Minuten
  • Ich – Einfach unverbesserlich 2, Erscheinungsjahr: 2013, Regie: Pierre Coffin und Chris Renaud, Länge: 98 Minuten
  • Ich – Einfach unverbesserlich 3, Erscheinungsjahr: 2017, Regie: Pierre Coffin und Kyle Balda, Länge: 90 Minuten
  • Minions, Erscheinungsjahr: 2015, Regie: Pierre Coffin und Kyle Balda, Länge: 91 Minuten
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Ich – Einfach unverbesserlich, seit 2010, bisher drei Filme und ein Spin-off

Bao

Ein Knödel erwacht zum Leben: Im Animationsfilm „Bao“ von Pixar kümmert sich eine einsame chinesische Frau liebevoll um ein kleines Dim Sum, das zum Mittelpunkt ihres Lebens wird. Und damit ist die Geschichte des achtminütigen Kurzfilms „Bao“ auch schon erzählt, ohne zu viel zu verraten. Der Pixar-Film, in dem nicht gesprochen wird, lief im Sommer 2018 vor dem Hauptfilm „Die Unglaublichen 2“ in den Kinos und entzückte die Zuschauer mit seiner einfühlsamen Geschichte.

Einen kurzen Schreckensmoment gab es allerdings, der jedoch schnell aufgelöst wurde und die Computeranimation umso liebenswürdiger macht. Zu Recht also den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ erhalten! Und zu Recht einen Platz in dieser Liste verdient. Übrigens: „Bao“ ist der erste Kurzfilm von Pixar, bei dem eine Frau die Regie übernahm. (mepo)

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Bao, 2018, Regie: Domee Shi, Länge: 8 Minuten

Shrek

Der Oger Shrek wohnt allein in seinem Sumpf. Die Menschheit hasst ihn und meidet ihn auch meistens, also hasst und meidet er sie ebenfalls. Er liebt die Einsamkeit – die eines Tages gestört wird, als sich riesige Massen an Fabeltierwesen in seinem Sumpf niederlassen. Sie wurden vertrieben von Lord Farquaad, der diesen „Abschaum“ in seinem Reich nicht duldet. Shrek macht sich auf zu dem Fürsten und schließt mit ihm einen Deal: Wenn der Oger die Prinzessin Fiona aus einem Turm befreit, der von einem Drachen bewacht wird, und sie Lord Farquaad bringt, bekommt er seinen Sumpf wieder. Begleitet auf der Reise wird Shrek von dem ständig quasselnden Esel.

Sprechende Tiere, Gesang, Prinzessinnen, Prinzen und die wahre Liebe – all diese Disney-Klischees, die in den Zeichentrickfilmen ja oft bis weit in den Kitsch hinein bedient werden, nimmt sich der Animationsfilm „Shrek“ einmal deutlich zur Brust. Er macht sich über diese niedlichen Motive auf zum Teil derbe Art lustig, ohne sie aber völlig bloßzustellen – schließlich bedient er sich ihrer selbst auf gewisse Weise. Die bezeichnendste Szene aus „Shrek“ ist wohl die, in der Prinzessin Fiona im Wald mit einem Vogel zusammen ein Duett singt, bis der Vogel plötzlich vor Anstrengung platzt. Eine klare parodistische Offensive gegen die kitschigen Motive der Disney-Filme.

Doch nicht nur die Disney-Filme zieht Shrek durch den Kakao, Märchen generell sind Ziel seines respektvollen Spotts. Kaum ein Märchen wird mit einem Seitenhieb verschont. Die Filmemacher beweisen dabei nicht nur ein gutes Gespür für Parodie und Humor, der Erwachsene und Kinder gleichermaßen bedient, sondern auch ein schier unendlichen Ideenreichtum. Shrek strotzt nur so vor lustigen Einfällen, meist mit Bezug auf ein Märchen. Aber auch Blockbuster wie „Matrix“, „Spider-Man“, „Indiana Jones“ oder „Ghostbusters“ werden dabei aufs Korn genommen.

Esel, im Original gesprochen von Eddie Murphy, ist wohl die Sensation des Films und eine der witzigsten Animationsfiguren, die je erschaffen wurden. Eine nervige Quasselstrippe, die einen zitierwürdigen Spruch nach dem anderen raushaut.

Besonders schön ist aber die Grundaussage des Films: Es gibt kein objektives Schön und Hässlich – Schönheit liegt im Auge des Betrachters!

Im Jahr 2004 folgte eine Fortsetzung, die dem ersten Teil in nichts nachsteht. In den weiteren Sequels merkte man dann, dass der Ideenreichtum sich langsam verflüchtigt. (bwi)

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Shrek – der tollkühne Held, 2001, Regie: Andrew Adamson, u. a. mit Mike Myers, Cameron Diaz und Eddie Murphy, Länge: 87 Minuten

Alles steht Kopf

Wie funktionieren eigentlich Gefühle? Eine Frage, die kaum jemand beantworten kann. Die Pixar-Produktion „Alles steht Kopf“ aber versucht es und veranschaulicht die abstrakte Welt der Emotionen auf bildhafte Weise und lässt uns verstehen, wie wir eigentlich ticken. Oder besser: Wie die elfjährige Riley Andersen tickt.

Von Beginn ihres Lebens an wird sie von Freude, Angst, Ekel, Wut und Kummer begleitet. Die fünf Basisemotionen bestimmen in der Kommandozentrale ihr Handeln und haben stets die besten Absichten für Riley. Mit jedem Gefühl werden Erinnerungskugeln produziert, die abgespeichert werden. Besondere Momente werden zu Kernerinnerungen. Diese erzeugen Erinnerungsinseln in Rileys Kopf, die ihre Persönlichkeit prägen. So liebt Riley zum Beispiel ihre Familie und Freunde, spielte gerne Eishockey, ist ehrlich und macht gerne Quatsch.

Als sie mit ihren Eltern allerdings ihre Heimat Minnesota verlassen muss und nach San Francisco zieht, kommt es zu Problemen zwischen den fünf Basisemotionen. Das Leben von Riley wurde auf den Kopf gestellt und die fünf wissen nicht, wie sie darauf reagieren sollen. Freude versucht zwar das Positive zu sehen, doch zunächst sieht sich Riley vielen Enttäuschungen in der neuen Heimat ausgesetzt: das neue Haus macht keinen guten Eindruck, die Möbel und ihre Sachen kommen verspätet an, die neue Schule macht ihr Angst, ihre Freunde sind weg … Die Emotionen in ihrem Kopf streiten und Freude und Kummer werden infolge dessen aus der Kommandozentrale geschleudert.

Angst, Ekel und Wut müssen nun das Kommando alleine führen. Freude und Kummer müssen durch das Labyrinth des Langzeitgedächtnis den Weg zurück in die Zentrale finden. Während die Erinnerungsinseln unter der neuen Leitung leiden und Riley in eine Depression verfällt, treffen Freude und Kummer auf ihrem Abenteuer einen alten Fantasiefreund Rileys aus ihren frühen Jahren wieder: Bing Bong. Der hilft den beiden durch die Traumzentrale und weist ihnen den Weg. Auf diesem stellt sich heraus, dass Kummer, die bisher von den anderen vier Emotionen meist zurückgehalten wurde, um Riley glücklich zu machen, viel wichtiger ist als angenommen.

Der Pixar-Film von 2015 zeigt auf anschauliche Weise den Kern von Emotionen und der Gefühlswelt. Vor allem die Bedeutung jeder einzelnen der dargestellten Basisemotionen wird verdeutlicht – insbesondere die Ausnahmestellung von Kummer.

Der Komplexität der Thematik zum Trotz ist der Film sehr lehrreich – nicht nur für Kinder. Zudem geizen die 94 Minuten nicht an Witz und Humor. Hier sei vor allem Wut angeführt, die obgleich ihres cholerischen Auftretens auch nur das Beste für Riley beabsichtigt.

„Alles steht Kopf“ wurde zurecht mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter ein Golden Globe Award („Bester Animationsfilm“) und ein Oscar („Bester animierter Spielfilm“). Die Deutsche Film- und Medienbewertung zeichnete den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus. Zurecht. (bph)

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Alles steht Kopf, 2015, Regie: Pete Docter und Ronaldo del Carmen, u. a. mit Amy Poehler, Phyllis Smith und Bill Hader, Länge: 94 Minuten

Ice Age

Wir befinden uns etwa im Jahre 20.000 vor Christus in der letzten Eiszeit – wie der Titel schon verrät. Während das Rattenhörnchen Scrat über den ganzen Film hinweg versucht, eine Eichel einzubuddeln, ziehen alle Tiere in den Süden, um sich vor dem kommenden Winter zu schützen. Nur das Mammut Manni bleibt da und freut sich auf die Ruhe. Das Faultier Sid wird wie jedes Jahr von seiner Familie zurückgelassen. Es legt sich unabsichtlich mit zwei Brontotherien an, die es daraufhin töten wollen. Doch Manni kommt dazwischen und rettet Sid. Von da an weicht das Faultier nicht von der Seite des Mammuts – sehr zu dessen Leidwesen.

Die beiden finden ein Menschenkind und wollen es zurück zu dessen Siedlung bringen. Der Säbelzahntiger Diego stößt zu ihnen und begleitet sie. Angeblich will er sie als guter Fährtenleser führen. In Wirklichkeit aber will er Manni, Sid und das Kind seinem Rudel ausliefern.

Auch wenn sich „Ice Age“ unbestreitbar an so manch anderem Film bedient, kann man ihm seinen unwiderstehlichen Charme nicht absprechen. Die Story hat etwas vom Dschungelbuch, die Beziehung von Manni und Sid ist allzu deutlich eine Blaupause von Shrek und Esel – doch das alles ist so sympathisch und amüsant umgesetzt, dass man es dem Film gar nicht vorwerfen mag. Mit Scrat hat er außerdem eine Kultfigur geschaffen, deren Suche nach der Eichel mittlerweile legendär ist.

Höhepunkt der Filme ist aber auch das Faultier Sid. Vor allem im deutschsprachigen Raum erfreut es sich großer Beliebtheit, da es hier unverkennbar von Otto Waalkes gesprochen wird. Dieser Synchronbesetzungscoup hat zweifellos zum Erfolg des ersten Films in Deutschland beigetragen. Mittlerweile ist es wahrscheinlich umgekehrt, jetzt profitiert Otto mehr von „Ice Age“. Denn das Faultier hat er in sein Bühnenprogramm aufgenommen. Angeblich soll er in den USA sogar Unterricht im Sid-Sprechen gegeben haben – so sehr sprach sich die Beliebtheit von Ottos Synchronstimme herum.

Die Ice Age-Filme (mittlerweile sind es fünf, der sechste ist in Arbeit) verbreiten Zuschauern egal welchen Alters einfach gute Laune. Sie sind unterhaltsame Streifen ohne große Ärgernisse, dafür mit großer Spaßgarantie. (bwi)

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Ice Age, 2002, Regie: Chris Wedge, u. a. mit Ray Romano, Jack Black und Alan Tudyk, Länge: 81 Minuten

Findet Nemo