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Ein Big Mac ist ein Big Mac: Alle Filme von Quentin Tarantino im Ranking

Ein Big Mac ist ein Big Mac : Alle Filme von Quentin Tarantino im Ranking

Aller guten sind drei. Im Fall von Quentin Tarantino sind es sogar drei mal drei. Neun Filme hat der Kultregisseur bisher abgeliefert, zehn sollen es laut eigener Aussage am Ende nur sein. Grund genug, seine bisherigen Werke zu bewerten. Viel Spaß mit unserem Ranking.

Lange und witzige Dialoge zum Nachdenken, absurde Charaktere und jede Menge Gewalt: Die Filme von Quentin Tarantino haben ihren ganz eigenen Stil. Unverwechselbar, direkt zu erkennen und doch immer erfrischend anders. Der 1963 geborene US-amerikanische Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Kameramann und Schauspieler hat in seiner Karriere bereits zwei Oscars und drei Golden Globes gewonnen und wurde mit einer goldenen Palme bei den internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet.

Bei seinen Werken überlässt er nichts dem Zufall: Er schreibt die Drehbücher, führt Regie, produziert und spielt teilweise auch selbst mit oder tritt zumindest kurz auf. Oft enthalten seine Filme Querverweise auf seine anderen Produktionen, immer gibt es einen ausgefallenen, aber stets passenden Soundtrack, und so gut wie immer setzt er auf einen bestimmten Pool aus Schauspielern, denen er vertraut und die seinen Figuren Leben einhauchen können. Dazu zählen unter anderem Samuel L. Jackson, Michael Madsen, Tim Roth, Harvey Keitel, Uma Thurman und Kurt Russel.

Tarantino hat bisher an rund 30 Filmen mitgewirkt, manchmal nur als Autor, manchmal drehte er einige Szenen als Gastregisseur oder er war Produzent. Auch für das Fernsehen hat er einige Produktionen realisiert. Auf der Liste komplett eigener Filme, bei denen er so ziemlich für alles verantwortlich war, stehen bisher neun Werke. Alle von ihnen genießen Kultstatus. Immer wieder ließ Tarantino anklingen, dass er nur zehn Filme veröffentlichen wird. Grund genug, seine bisherigen Werke zu bewerten.

Wir haben alle neun Tarantino-Werke zusammengestellt und beurteilt. Viel Spaß mit unserem Ranking!

Platz 1: Pulp Fiction

„You know what they call a quarter pounder with cheese in France?”, “English, motherf** - do you speak it?” Es gibt wohl wenige Filme, aus denen so viele ikonische Zitate und daran angelehnte Poster ihren Einzug in den Wortschatz von Filmliebhabern und die Küchen von Studenten-WGs gefunden haben. „Pulp Fiction“ war 1994 erst Tarantinos zweite vollständige Regiearbeit. Vielen gilt sie aber – wie auch in diesem Ranking – als sein bisher bestes Werk und als Meilenstein in der Filmgeschichte.

Was den Film und den Stil, der sich daraus als „typisch Tarantino“ herausgebildet hat, ausmacht: Viel Zeit für Dialoge, die nicht unbedingt für die Handlung relevant sind, sondern eher der Belustigung und dem Charakteraufbau dienen, unverwechselbare Optik, Musik und Choreografierung – und viel Blut.

Der Begriff „Pulp Fiction“ steht für Groschenromane beziehungsweise Groschenbände, die mehrere Episoden enthalten. Der Film dreht sich um mehrere Handlungsstränge, die über den Gansterboss Marsellus (Ving Rhames) miteinander verwoben sind. Die Geschichte wird dabei nicht linear erzählt, sondern springt zwischen Schauplätzen und Zeitpunkten hin und her – entsprechend schwierig ist es, die Handlung kurz zusammenzufassen. Alles dreht sich um einen mysteriösen Koffer, dessen Inhalt nie gezeigt wird, auf den aber alle scharf sind. Allen voran Marsellus, der die beiden Killer Jules (Samuel L. Jackson) und Vincent (John Travolta) beauftragt, das begehrte Stück von einem Haufen Halbwüchsiger zurückzuholen. Lange bleibt der Koffer ihnen allerdings nicht erhalten.

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Auf einer zweiten Handlungseben bietet Marsellus dem Boxer Butch (Bruce Willis) Geld, wenn er absichtlich in seinem nächsten Kampf verliert. Butch nimmt das Geld, wettet dann aber auf sich selbst und besiegt seinen Gegner, der im Ring stirbt. Er versucht zu fliehen, trifft dabei aber auf Marsellus. Beide werden gemeinsam gekidnapped und müssen sich schließlich verbünden. Ein dritter Akt dreht sich um Marsellus Frau Mia (Uma Thurman), die gemeinsam mit Vincent Essen geht und anschließend nach einer versehentlichen Überdosis Heroin mit einer Adrenalinspritze gerettet werden muss.

An der Story – die nicht nur dicht gestrickt, sondern auch mit Anspielungen an Film- und Popkultur gestrickt ist – hat Tarantino schon Jahre vor Drehbeginn gearbeitet. Weil es nicht voran ging, schob er irgendwann erst „Reservoir Dogs“ vor. Ein Glück, dass er sich dann aber doch noch der rauen Gangsterstory annahm. Wenn Sie nur für einen Tarantino-Film Zeit haben: Schauen Sie diesen! (kt)

Pulp Fiction, 1994, von Quentin Tarantino, u. a. mit John Travolta, Samuel L. Jackson, Uma Thurman und Bruce Willis, 154 Minuten, verfügbar im Stream u. a. bei folgenden Anbietern: Sky (im Abo ab 9,99 € im Monat), Amazon (Kaufen: 3,89 €, Leihe: 2,99 €), Maxdome (im Abo ab 4,99 € im Monat, Kaufen: 8,99 €, Leihe: 2,99 €)

So haben wir bewertet: Bei diesem Film waren sich alle einig. Alle haben ihn gesehen und ihn mit der maximalen Anzahl an Popcorntüten bewertet!

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Platz 1: Inglourious Basterds

Dass Quentin Tarantino mit „Inglourious Basterds“ kein akkurates Stück Geschichtsunterricht liefert, wird schon zu Beginn klar, als der Film mit der Einblendung „Es war einmal …“ beginnt. Ein Märchen wird erzählt, eine Geschichtsumschreibung findet statt – dafür ist Kino da, für Fiktion, für Träume, hier ist alles möglich. Ein weiterer Hinweis darauf, dass es hier nicht um Fakten geht, ist der falsch geschriebene Titel: In „Inglourious“ steckt ein „u“ zu viel und die Basterds müssten sich eigentlich mit „a“ schreiben – aber so lässt sich der Film wenigstens vom italienischen Weltkriegsfilm „Inglorious Bastards“ (deutsch: „Ein Haufen verwegener Hunde“) unterscheiden, auf den Tarantino anspielt.

Schon die erste Szene von „Inglourious Basterds“ baut eine kaum erträgliche Spannung auf. SS-Standartenführer Hans Landa, auch „Judenjäger“ genannt, fährt mit seinen Soldaten zu einem abgelegenen Hof und spricht mit dem Besitzer über Juden, die sich irgendwo in der Gegend verstecken müssten. Die bedrohliche Atmosphäre ist von Anfang an greifbar, denn das Machtgefälle ist klar. Hans Landa hat das Leben aller Anwesenden in der Hand und kann mit einer Handbewegung über Leben und Tod entscheiden.

Tarantino inszeniert diese Szene mit so viel Wucht, ohne dabei allzu tief in die Trickkiste zu greifen, dass es einen schaudert. Großen Anteil daran hat Christoph Waltz, der Hans Landa genial abstoßend verkörpert. Allein wie er um ein Glas Milch bittet und es trinkt, ist an unterschwelliger Bedrohlichkeit nicht zu überbieten. Nachdem das Suspense ungeheuer bis zur Spitze gesteigert wurde, entlädt sich die Spannung mit einem Gewaltausbruch auf visueller und auditiver Ebene, wenn die versteckten Juden erschossen werden und Shoshanna entkommen kann. Erneuter Schauer, wenn Hans Landa ihr hinterherruft: Sein „Au Revoir Shoshanna“ hallt noch lange im Gedächtnis nach und wird den Zuschauer auch nach dem Film nicht mehr loslassen. Diese 20-minütige Eingangsszene ist eine bis ins kleinste Detail durchkomponierte Genialität.

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„Inglourious Basterds“ folgt daraufhin zwei Erzählsträngen: Zum einen sind da die Basterds, eine Gruppe amerikanischer Juden, die ins Deutsche Reich reisen, um vor allem eins zu tun: Nazis zu töten. Zum anderen ist da Shoshanna, die die Chance sieht, den Mord an ihrer Familie zu rächen. Beide Handlungsfäden kommen im großen Finale zusammen, als beide, die Basterds und Shoshanna, die Nazigrößen in einem Kino töten wollen.

„Inglourious Basterds“ ist in vielerlei Hinsicht ein mutiger Film. Zum einen wegen der gesprochenen Sprache. Schließlich spricht jede Figur im Film ihre Landessprache, also die Deutschen Deutsch, die Franzosen Französisch und die Amerikaner Englisch (zumindest in der Originalversion, die hier dringendst empfohlen wird). Daher sind die Dialoge in dem Film überwiegend in Deutsch und Französisch (und ein wenig Italienisch). Dabei ist das US-amerikanische Publikum an englische Sprache gewöhnt. Es war nicht abzusehen, ob es einen Film voller Untertitel akzeptieren würde. Zum anderen beweist „Inglourious Basterds“ Mut wegen des Themas: Hitlers Krieg und den Holocaust zu thematisieren und dann auch noch frei erfunden umzudeuten, könnte leicht danebengehen und respektlos wirken. Nicht so bei Tarantino.

Denn eigentlich ist „Inglourious Basterds“ auch weniger ein Film über den Zweiten Weltkrieg als ein Film über Filme. Wie in allen seinen Werken zitiert Tarantino unzählige andere Filme und die Popkultur, mal auffällig wie beim Identitätsspiel in der Kellerkneipe, mal unauffälliger durch subtile Anspielungen. Film und Kino spielen auch in der Handlung eine große Rolle. Im Kino wird hier – buchstäblich und im übertragenen Sinne – die Geschichte umgeschrieben, denn im Kinosaal sollen die Nazigrößen mithilfe des Filmzelluloids ermordet werden.

Und letztlich zeigt „Inglourious Basterds“ auch, was für tolle Schauspieler es in Deutschland gibt (bzw. gab): Allen voran der zurecht vielfach prämierte Christoph Waltz, aber auch Daniel Brühl, August Diehl (genial unsympathisch und gefährlich), Alexander Fehling, Christian Berkel zeigen eine bemerkenswerte Leistung. Und sogar Til Schweiger glänzt in seiner Rolle als schweigsamer, etwas durchgeknallter Feldwebel Hugo Stiglitz. (bwi)

Inglourious Basterds, 2009, von Quentin Tarantino, u. a. mit Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz und Diane Kruger, 154 Minuten, verfügbar im Stream u. a. bei folgenden Anbietern: Amazon (Kaufen: 3,89 €, Leihe: 2,99 €), Maxdome (im Abo ab 4,99 € im Monat, Kaufen: 3,99 €, Leihe: 2,99 €), Netflix (im Abo ab 7,99 €)

So haben wir bewertet: Bei diesem Film waren sich alle einig. Alle haben ihn gesehen und ihn mit der maximalen Anzahl an Popcorntüten bewertet!

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Platz 3: Django Unchained

„Mein Name ist Dr. King Schultz, das ist mein Lakai Django und das sind unsere Pferde Tony und Fritz.“ Wenn diese zwei im Süden der USA unterwegs sind, sollte sich jeder Gesetzesbrecher hüten: In dem Film „Django Unchained“ machen sich Jamie Foxx als Django Freeman und Christoph Waltz als Dr. King Schultz auf die Jagd nach Verbrechern – der eine ein Sklave und der andere ein Kopfgeldjäger.

Was die beiden im Jahr 1858 zusammengebracht hat? Schultz, ein deutscher Zahnarzt, ist beeindruckt von Djangos geistigen und körperlichen Fähigkeiten, befreit ihn und überredet ihn dazu, über den Winter mit ihm gesuchte Verbrecher zur Strecke zu bringen. Im Gegenzug verspricht er dem Sklaven, seine Frau Brunhilde (Kerry Washington) wiederzufinden, von der Django getrennt wurde. Ihre blutige Spur führt sie nach Mississippi, wo Brunhilde auf der Plantage Candyland von Calvin Candie (richtig schön böse: Leonardo DiCaprio) arbeitet. Dort versuchen sie, Brunhilde freizukaufen, aber es kommt, wie es kommen muss in einem Quentin-Tarantino-Film: Am Ende steht ein ausladendes Blutbad an, das nicht alle Protagonisten überleben.

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Mit 165 Minuten ist Tarantinos Western „Django Unchained“ zwar ausufernd lang geraten, jedoch machen die schauspielerischen Höchstleistungen der Darsteller das wieder wett: Das exzellente Staraufgebot bestehend aus Jamie Foxx, Christoph Waltz, Kerry Washington, Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson kreiert eine stimmige und trotz der Filmlänge stets mitreißende Atmosphäre. Einen kurzen Auftritt hat außerdem Franco Nero, der Original-Django-Darsteller, als Sklavenbesitzer und auch Tarantino lässt es sich nicht nehmen, den Aufseher eines Sklaventransports zu spielen.

So ist der Film eine gelungene Mischung aus brutalem Rache-Drama, humorvollen Einlagen und Sklaverei-Porträt. Kompositionen unter anderem vom vor etwa zwei Monaten verstorbenen berühmten italienischen Komponisten Ennio Morricone tragen darüber hinaus dazu bei, dass „Django Unchained“ die richtige musikalische Untermalung erhält.

Da ist es kein Wunder, dass Tarantinos Inszenierung mit Oscars beschert wurde: Für den Regisseur gab es die Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ und für Christoph Waltz in der Rolle als Dr. King Schultz den Oscar als „Bester Nebendarsteller“. Um also mit Calvin Candies Worten zu schließen: „Das hast Du fein gemacht, wirklich fein gemacht!“ (mepo)

Django Unchained, 2012, von Quentin Tarantino, u. a. mit Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Kerry Washington und Samuel L. Jackson, 165 Minuten, verfügbar im Stream u. a. bei folgenden Anbietern: Amazon (Kaufen: 7,99 €, Leihe: 2,99 €), Netflix (im Abo ab 7,99 € im Monat)

So haben wir bewertet: Bei diesem Film waren sich fast alle einig. Alle haben ihn gesehen, viermal gab es die volle Punktzahl, einmal gab es „nur“ vier von fünf Popcorntüten. Das macht im Durchschnitt 4,8 und den dritten Platz.

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Platz 4: Kill Bill Volume 1 + 2

„Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert.“ Dieses alte klingonische Sprichwort (aus „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ von 1982) wird zu Beginn von „Kill Bill – Volume 1“ eingeblendet und ist das Mantra der Handlung des Zweiteilers aus den Jahren 2003 und 2004.

Im Zentrum des Rache-Epos steht eine namenlose Braut (Uma Thurman), die am Tag der Probe ihrer Hochzeit von einem Killerkommando überfallen wird und von ihrem ehemaligen Boss, Liebhaber und Vater ihres ungeborenen Kindes eine Kugel in den Kopf gejagt bekommt.

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„Black Mamba“, wie der Codename der Braut früher lautete, war einst selbst Teil des Attentatskommandos „Tödliche Viper“ unter der Führung von Bill. Im Gegensatz zu ihrer Hochzeitsgesellschaft und ihrem ungeborenen Kind überlebt sie das „Massaker von Two Pines“. Nachdem sie einige Jahre später aus dem Koma erwacht, sinnt sie auf Rache. Sie schreibt eine Todesliste mit allen Mitgliedern ihres ehemaligen Teams, der Abschluss ihrer Mission: „Kill Bill“!

Wie häufig in Filmen von Tarantino ist die Erzählweise in beiden Teilen, die als ein Gesamtwerk zu sehen sind, nicht chronologisch. Besonders fallen die aufwendigen Kampfszenen in Martial-Arts-Style auf. Sie sind nicht nur aufwendig choreographiert, sie bilden die Höhepunkte der verschiedenen Kapitel innerhalb der beiden Teile.

Der Titel des Films ist im Englischen ein Wortspiel mit doppelter Bedeutung. So bedeutet „Kill Bill“ zum einen „Töte Bill“ und bezieht sich auf den Chef der Killer-Organisation und ehemaligen Partner der Braut, zum anderen steht „Bill“ im englischen für Rechnung – und genau darum geht es: eine tödliche Abrechnung. Und die wird mit einer besonderen Kampftechnik beglichen: der „Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik“.

„Kill Bill“ ist für Liebhaber guter Musik, alter Kung-Fu-Filme und ein Muss für alle Tarantino-Fans. (bph)

Kill Bill – Volume 1 + 2, 2003 und 2004, von Quentin Tarantino, u. a. mit Uma Thurman, David Carradine, Lucy Liu und Michael Madsen, 237 Minuten, verfügbar im Stream bei folgenden Anbietern: Amazon (Kaufen: 8,99 €/Teil, Leihe: 2,99 €/Teil)

So haben wir bewertet: Vier von fünf haben den Zweiteiler gesehen und waren mehr als zufrieden mit der Rache der „Braut“. Dreimal gab es die höchste Punktzahl, einmal gab es vier von fünf Popcorntüten. Das ergibt im Durchschnitt 4,75 Popcorntüten, die den vierten Platz bedeuten.

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Platz 5: Reservoir Dogs – Wilde Hunde

Acht Männer sitzen in einem Bistro. Minutenlang diskutieren sie über Madonnas Hit „Like a Virgin“ und darüber, ob es angemessen sei, Trinkgeld zu geben: Willkommen in „Reservoir Dogs – Wilde Hunde“, Quentin Tarantinos Kinodebüt aus dem Jahr 1992. Und willkommen in der bizarren Welt eines sonderbaren Regisseurs, in der philosophierende Gangster und eloquente Psychopathen den Ton angeben.

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