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Weihnachtswanderung in Aachen: Ein Naturerlebnis und viele leuchtende Fenster

Weihnachtswanderung in Aachen : Ein Naturerlebnis und viele leuchtende Fenster

Eine besondere Weihnachtswanderung startet in Burtscheid. Dazu gibt es die Auswahl am Wegesrand. Die Aktion wird von den Kirchengemeinden organisiert.

Lass Deine Fenster leuchten … In Zusammenarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen, Bereich Süd (Auferstehungskirche und Immanuelkirche) und der Katholischen Pfarrgemeinde St. Gregor von Burtscheid wurde die Aktion Adventsfenster ins Leben gerufen. Jeden Tag in der Adventszeit von 18 bis 19 Uhr präsentieren sich die geschmückten Fenster. Im Rahmen dieser Wanderung werden nur einige der Fenster gestreift. Es lohnt sich, eine separate Wanderung mit Hilfe der Übersicht über alle teilnehmenden Fenster zu machen (siehe Infokasten). Natürlich haben auch viele Häuser, die nicht für diese Aktion gemeldet sind, weihnachtlich geschmückte Fenster

Der Nellessenpark

Folgen Sie der Erzbergerallee bis zur Adenauerallee und überqueren Sie diese an der Ampel. Geradeaus verläuft der Eselsweg. Anmerkung: Dieser Weg verband  die Burg Frankenberg mit dem früheren Kammerforst (heute Nellessenpark als Teil des Aachener Waldes), um mit Eseln Holz aus dem Wald herbeizuschaffen. Dieser Wald liegt mehrere Hundert Meter höher, so dass der Eselsweg in Aachen als Versorgungspfad für eine tiefer gelegene Burg diente.

Bevor Sie dem Eselsweg geradeaus folgen, können Sie sich noch ein Fenster auf der Adenauerallee 131 anschauen. Dazu laufen Sie die Adenauerallee etwa 200 m nach rechts. Der Eselsweg verläuft schnurgerade zwischen zwei Zäunen auf den Wald zu. Links ist meistens die Wasserdampfwolke von dem Kraftwerk in Weisweiler zu sehen. Am Waldrand angekommen, biegen Sie rechts ab und wandern entlang einer großen Wiese. Mit einer Linkskurve führt der Weg in den Wald und ein ausgetrocknetes Bachbett wird überquert. Anschließend rechts halten.

Keine 200 Meter weiter geht’s nach links und anschließend folgen Sie nicht dem Waldweg geradeaus, sondern  der Rechtskurve. Sie erreichen die Gebäude von Forsthaus Schöntal mit dem angegliederten Ponyhof. Aufgepasst! Geradeaus laufen Sie durch eine Viehsperre, die mit rot-weißen Flatterbändern markiert ist (nicht links laufen). Der vielbefahrene Kornelimünsterweg wird überquert. Gegenüber folgen Sie einem Fußweg, der am Zaun des Waldfriedhofs entlang führt, nach links in Richtung Knotenpunkt 75.

Am Ende des Zaunes treffen Sie auf einen Asphaltweg (Wildparkweg), an dem Sie sich nach rechts wenden. Er verläuft schnurgeradeaus. Am Ende (vor der Rechtskurve) biegen Sie links in den Dornbuschweg ab. Bleiben Sie geradeaus bis an die Kreuzung mehrerer Wege. Hier biegen Sie rechts ab (Brückchenweg). Er führt Sie bis an die Monschauer Straße. Diese wird überquert. An einem „Rastpilz“ vorbei laufen Sie über einen Parkplatz mit Übersichtstafel, mit deren Hilfe Sie sich orientieren können. Sie wählen den Weg ganz rechts von Ihnen. Nach wenigen Metern sehen Sie zu Ihrer Linken die Gedenkstelle der Laura Klinkenberg. Dieses Kreuz erinnert an den Tod der 16-Jährigen, deren Leiche 1908 von einem Arbeiter an dieser Stelle gefunden wurde. Der Mord an dem Mädchen ist bis heute ungesühnt. Aufgepasst! Am höchsten Punkt biegen Sie links in einen schmalen, sich schlängelnden Waldweg ein.

Keine hundert Meter weiter stehen Sie vor dem Zaun, hinter dem sich eine riesige Wiese erstreckt, und es erwartet Sie unversehens eine weite Aussicht über die Anhöhe Hohenwaldhausen. Geradeaus laufen Sie an dem Zaun und an mächtigen Buchen (die zum Burtscheider Graben gehören) entlang, bei denen der Stacheldraht im Laufe der Jahre tief in den Stamm eingewachsen ist und deren knorrige Wurzeln hier und da besondere Aufmerksamkeit und Trittsicherheit verlangen. Am Querweg halten Sie sich rechts. An der Kreuzung mit grünem Gitter geht es ebenfalls nach rechts (am Kupferbach entlang). Den angestauten Kupferweiher lassen Sie links von sich liegen und bleiben geradeaus. Rechts in der Wiese liegt Gut Waldhausen bzw. Hohenwaldhausen, wo der Gillesbach seine Quelle hat.

 Burtscheider wanderung
Burtscheider wanderung Foto: MHA/Petra Vanderheiden Berndt

Ein Gedenkkreuz

Am Verkehrsweg (links liegt das Waldstadion) bleiben Sie geradeaus. An der Kreuzung mit Gedenkkreuz und grüner Bank schwenken Sie in den schmalen Pfad rechts der Bank ein, der sich durch den Wald schlängelt. Über eine Kreuzung hinweg folgen Sie dem Fußweg, der mit rot-weiß gestreiftem Poller Unbefugte abhält. Sie erreichen die Flandrische Straße. Rechts laufend können Sie die weihnachtlich geschmückten Vorgärten bzw. Fenster vor den Hausnummern 10 und 14 bewundern. Sie gehen anschließend zurück bis zur Nummer 16 und biegen rechts in den Fußweg ab, der Sie auf die Louis-Beißel-Straße bringt, wo sich rechts (Nummer 6) ein weiteres Fenster weihnachtlich präsentiert. Auch die Bewohner von Nummer 34 haben sich an der Aktion „Adventsfensterweg“ beteiligt.

Anschließend müssen Sie zurück bis zu der Kreuzung mit rot-weißem Poller.  Jetzt halten Sie sich links. Wo ein Weg nach links abzweigt, folgen Sie der Rechtskurve aufwärts längs eines Sportplatzes. Vor dem Zaun bei einer Bank geht es nach links weiter. Auf dem Vorplatz der Lebenshilfe können Sie einen prächtig geschmückten Tannenbaum bewundern, bevor Sie nach wenigen Metern rechts den Parkplatz Siegel erreichen. Queren Sie den Parkplatz bis zur Aus-/Einfahrt (Ampel) und wenden sich nach rechts (Monschauer Straße). Nach 200 m queren Sie die Straße an dem Fußgängerüberweg und folgen dem Fußweg in Richtung Knotenpunkt 19. Es handelt sich um den Wilhelm-Pitz-Weg (benannt nach einem bei Stolberg geborenen Chorleiter), der sich quer durch den Landschaftspark „Gillesbachtal“ erstreckt. Den Bachlauf des Gillesbachs können Sie rechts in der Böschung erkennen.

Am Verkehrsweg (Adenauerallee) nutzen Sie die Ampeln und folgen gegenüber der Karl-Marx-Allee. Nach 50 Metern  verlassen Sie die Karl-Marx-Allee und biegen rechts ab in einen weiteren, Fußgängern vorbehaltenen Pfad in Richtung Knotenpunkt 3. Die Abzweigung nach links in Richtung einiger Häuser wird nicht beachtet. Eine kleine Brücke führt über den Gillesbach. Anmerkung: Der Gillesbach ist verhältnismäßig kurz, überwindet dabei aber einen Höhenunterschied von etwa 63 Metern. Er ist quasi ein Gebirgsbach und bildet streckenweise einen tiefen Taleinschnitt in felsigem Untergrund. An dieser Stelle präsentiert sich das Bachtal tief eingeschnitten und man kann den felsigen Untergrund gut erkennen.

Am Verkehrsweg gehen Sie nach links, um gleich wieder rechts in die Luise-Hensel-Straße einzubiegen. Am Ende der Straße, bei einer Grundschule, geht es nach links weiter. Der Fußweg bringt Sie erneut auf die Karl-Marx-Allee. Wenn Sie wenige Meter links die Straße hochwandern, sehen Sie ein weihnachtlich geschmücktes Fenster bei Hausnummer 145.

Um der Wanderung zu folgen, laufen Sie die Karl-Marx-Allee aber weiter abwärts bis zur Abzweigung „Am Höfling“, wo Sie rechts abbiegen. Das Zentrum für soziale Arbeit zu Ihrer Linken hat ebenfalls einige Fenster weihnachtlich dekoriert. Am Ende der Straße stehen Sie vor dem Tor der St. Hubertus Schützenbruderschaft. Links führt eine Treppe auf den Branderhofer Weg. Dem Branderhofer Weg folgen Sie nach rechts und biegen 100 Meter weiter links in den Fußweg ein. Links von Ihnen fließt der Gillesbach. An der Abzweigung mit Brücke halten Sie sich rechts.

Die Abzweigungen nach links (gegenüber eines Tores) und rechts (gegenüber einer Bank) werden ebenfalls nicht beachtet. Sie bleiben geradeaus auf dem Wilhelm-Pitz-Weg bis an die Erzbergerallee. Auf dieser Straße haben Sie den Wagen geparkt. Sie können sich aber in dem Wohngebiet links der Erzbergerallee mit einigen erleuchteten Vorgärten und Fenstern weihnachtlich stimmen. Daher folgen Sie gegenüber dem Wilhelm-Pitz-Weg der Straße „Im Grüntal“. Bei der Sackgasse halten Sie sich rechts und können bei Haus Nummer 43 ein weiteres Fenster bewundern.

 Burtscheider wanderung
Burtscheider wanderung Foto: MHA/Petra Vanderheiden Berndt

Die nächste Abzweigung (Im Krähenwäldchen) bringt Sie erneut auf die Erzbergerallee. Links wandernd passieren Sie Haus Nummer 57 mit festlich geschmücktem Fenster. Etwas weiter oben geht es links in die Dedolphstraße und am Querweg nach rechts. Nach dem Haus mit der Nummer 69 biegen Sie links in den Fußweg ein. Vor Ihnen blicken Sie auf den großen Teich, der zum Aachener Tierpark Euregio gehört. Dieser Teich wird durch Stauung des Beverbachs gebildet. Der Tierpark wurde übrigens 1966 angelegt.

Rechts laufend passieren die Besucher mit Haus Nummer 26 ein weiteres Weihnachtsfenster. Nach rechts folgen Sie der Austraße (alle Abzweigungen ignorierend) bis zur Erzbergerallee. Links abbiegend werden Sie bei Haus Nummer 90 und 95 ein letztes Mal weihnachtlich gestimmt.