1. Freizeit

Wahlwiller: Auf dem Weg nach Wahlwiller sind die Wanderer ganz nah an der Natur

Wahlwiller : Auf dem Weg nach Wahlwiller sind die Wanderer ganz nah an der Natur

Wandern durch einen lichten Buchenwald, über eine kleine Steinbrücke und pausieren an einem außergewöhnlichen Holzofen: Diese Wanderung in Südlimburg, nicht weit von Aachen, bietet außerdem einige schöne Fernsichten. Wasserfestes Schuhwerk ist ratsam, denn es geht unter anderem durch Wiesen. Je nach Wetterlage kann der Boden sehr weich sein.

Wir verlassen den Parkplatz in Nijswiller und gehen über die Kerkstraat in Richtung St. Dionysius-Kirche. Bei der Kirche folgen wir der Hofstraat. Sie führt leicht bergan. Blaue und schwarze Pfähle begleiten uns auf unserem Weg, an dem eine Schule und ein Friedhof liegen. Wir überqueren die stark befahrene Hauptstraße (N 281, Nijswillerweg) halten uns auf der gegenüberliegenden Seite links und folgen dem Schild „Bocholtz 2,5 km“ (Oude Bocholtzerweg). Der Weg führt von der Hauptstraße weg, am Waldrand vorbei.

Achtung! 20 Meter nach der nächsten Linkskurve führt links von uns ein nur etwa 50 Zentimeter schmaler, verwachsener Pfad in den Wald. Der Pfad ist leicht zu übersehen, da es keine Markierung gibt, außer den Spuren der Wanderer vor uns. Der Pfad schlängelt sich bergauf. Auffällig viele Birkenbäume wachsen hier in den Himmel. Wir wandern eine Weile parallel zur Hauptstraße und biegen nach 350 Metern an der nächsten T-Kreuzung nach links ab.

Nach einigen Metern zweigt rechts ein weiterer Weg — ein weicher Graspfad — ab. Bald ist das Rauschen der Schnellstraße zu hören. Über die nächste Kreuzung wandern wir hinweg. Ein schmaler Weg nach rechts wird ebenfalls nicht beachtet. 20 Meter nach einer weiteren Abzweigmöglichkeit erreichen wir an eine Gabelung, in deren Mitte Lärchen wachsen. Hier halten wir uns rechts. Der Weg bringt uns bis an den Waldrand. Vor der Umzäunung zweigen wir abermals rechts ab.

Nun wandern wir am Waldrand entlang. Rechts abgehende Wege beachten wir nicht. Der Waldweg beschreibt eine Rechtskurve und schlängelt sich abwärts durch den lichten Laubwald. Der Boden ist im Frühjahr von Buschwindröschen übersät. Wir folgen diesem breiten Waldweg geraume Zeit. Unvermittelt erhebt sich vor uns der Wald. Wir schwenken nach links und wandern auf den 200 Meter entfernten grünen Schlagbaum zu. Dahinter verläuft die asphaltierte Straße.

An der Eiche

Wir verlassen den Waldweg, wenden uns nach links (rot-grün) und folgen länger dem breiten, zwischen Feldern gelegenen Weg bis zum höchsten Punkt. Hier steht links eine einsame Eiche mit einem Wegkreuz. Wir wenden uns nach rechts und folgen der roten Markierung entlang der ehemaligen deutsch-niederländischen Grenze. Der Wanderweg der Grenzroute 7 verläuft hier ebenfalls. Rechter Hand genießen wir einen sagenhaften Ausblick über Wiesen und Weiden. Wir passieren links nach 600 Metern das ehemalige Gelände der 2011 geschlossenen Nerzfarm. Wir folgen dem Weg, der am Ende der Einzäunung rechts in den Wald führt. Einen roten Pfahl entdecken wir auch.

Der Weg führt uns leicht abwärts durch einen lichten Buchenwald. Wir wandern den schmalen Weg schließlich an einem Wildzaun entlang und beachten abgehende Wege nicht. Nach einigen hundert Metern geht der Weg in einen Hohlweg über. Der Wald öffnet sich, und wir erblicken wieder die Hauptstraße. Wir überqueren die Straße und biegen in die gegenüberliegende Kolmonderstraat ein. Rechter Hand steht ein eisernes Wegkreuz. Vor uns sehen wir einen Bauernhof, dahinter einen Klostergarten. Das ehemalige Kloster befindet sich in Privatbesitz.

Hinter dem Kloster biegen wir rechts ab in einen schmalen Fußweg. Nach wenigen Metern überqueren wir den Senserbach über eine kleine Steinbrücke und wenden uns auf dem Asphaltweg nach rechts. Gegenüber Hausnummer 17 biegen wir gleich wieder links in eine kleine Straße ein. Wir befinden uns nun wieder auf der Hauptverkehrsstraße, dem Rijksweg. Diesen überqueren wir vorsichtig. Jetzt heißt es aufpassen! Links — neben Hausnummer 86 — führt ein sehr schmaler Weg in die Wiesen. Man kann ihn leicht übersehen, denn er sieht aus, als gehöre er zur Zufahrt eines Hauses. Der Pfad macht einen Links-Rechts-Schwenk und führt dann als Graspfad zwischen Wiesen bergauf.

Nach 200 Metern passieren wir ein erstes Drehkreuz, überqueren die Wiese und erblicken weiter oben in der Mitte des vor uns liegenden Gebüschs schon das nächste Drehkreuz. Wenn wir zurückblicken, haben wir einen schönen Blick auf Nijswiller. Über die nächste Wiese wandern wir in Richtung der großen Eiche in der rechten Ecke. Nach dem Durchgang wenden wir uns nach rechts, um das Feld zu umrunden. Nach rechts können wir eine Böschung hinabsteigen und treffen dann auf einen schmalen, asphaltierten Weg, dem wir nach links bergauf folgen.

Blaue Markierung

An der Kreuzung mit dem Wegkreuz geht es geradeaus weiter (blau). Den nach einigen Metern abgehenden schmalen Weg links beachten wir nicht. Wir folgen weiterhin der blauen Markierung bis zu einer Ansammlung von Birken. 50 Meter weiter stoßen wir auf den Hilleshager Weg. Wenn wir nach rechts schauen, sehen wir ein Wanderercafé („Hilleshager-hofke“). Wer eine Pause braucht, kann hier einkehren.

Wer sich entschließt, ohne Pause weiterzuwandern, biegt bei den Birken scharf rechts ab. Wir folgen dem weichen Wiesenweg, der von beachtlichen Bäumen mit dicken, freigelegten Wurzeln flankiert wird, bis wir auf einen breiten Feldweg stoßen. Wir wenden uns nach links (rot-schwarz). Auch hier können wir uns an einer schönen Aussicht erfreuen. Links erkennen wir den Kirchturm von Mechelen.

Wir erreichen eine Gabelung. Im Mittelpunkt steht ein schmiedeeisernes Wegkreuz. Wegkreuze sind feste Bestandteile dieser Landschaft. Man findet sie an Rändern und Kreuzungen von Wegen, an und unter Bäumen, über Türen oder Toren, an Giebeln und Wänden von Häusern. Die ältesten Kreuze sind aus Stein. Keines gleicht dem anderen.

In den abgehenden rechten Feldweg biegen wir ab. Ein schöner Panoramablick begleitet uns. Nach einigen 100 Metern lädt links eine Bank zum Verweilen ein. Der Weg wird schmaler und führt als Hohlweg weiter abwärts. An seinem Ende stoßen wir wieder auf den Rijksweg. Diesen überqueren wir auf dem Fußgängerüberweg. Wir biegen gegenüber in den Kruisweg ein. Er führt auf die Oude Baan. Wir haben Wahlwiller erreicht.

Wir wenden uns nach rechts und schon nach 20 Metern (gegenüber dem Café „I gen Kirk“, Wanderer sind hier willkommen) biegen wir links ab in die J. F. Kennedystraat, in Richtung Restaurant „Infini“. Eine sehr schöne Einkehrmöglichkeit (Viva Lanterne) findet man, wenn man der Oude Baan noch 300 Meter folgt. Links stoßen wir dann auf einen umgebauten Bauernhof, wo man in der ehemaligen Scheune an einem außergewöhnlichen Holzofen pausieren kann. Am Ende der Straße wenden wir uns nach rechts und wandern 200 Meter am Bach entlang. Die schwarz-gelben Markierungen führen uns links die Straße hoch, dabei überqueren wir den Senserbach über eine steinerne Brücke und passieren das Restaurant „Infini“.

Ein Blick zurück

Nach einigen hundert Metern sehen wir rechts eine größere blumengeschmückte Anlage mit einem Wegkreuz neben einer Bank. Hier biegen wir rechts ab, wandern durch Wiesen (schwarz) aufwärts und sind nach kurzer Zeit schon so hoch. Rückblickend kann man hier eine super Aussicht genießen. An der nächsten Kreuzung mit dem Wegkreuz gehen wir rechts bergab, folgen dem asphaltierten Weg und der gelben Markierung an einer Bank vorbei. Vor dem großen Hof mit dem grünen Tor steht auf der linken Seite ein metallenes Wegkreuz. Dahinter erblicken wir auch ein Drehkreuz. Das nutzen wir, um in die Wiese zu gelangen. Wir gehen auf die Häuser zu, die rechts am Ende der Wiesen stehen. Dort führt uns ein Drehkreuz auf die asphaltierte Straße, der wir geradeaus folgen. Rechts zweigt der Ireneweg ab.

An dessen Ende wenden wir uns nach links und erkennen schon die Straße, an deren Ende wir gestartet sind.