Heinsberg: Feuerwehrnachwuchses übt den Ernstfall

Heinsberg: Feuerwehrnachwuchses übt den Ernstfall

Ein Berufsfeuerwehrtag stand für die Jugendfeuerwehr des Zuges 2 und 3 aus Heinsberg auf dem Programm. Das Besondere an dieser 24 Stunden-Übung war die Teilnahme des Jugendrotkreuzes aus Heinsberg inklusive eines Rettungswagens.

Dienstantritt war um sieben Uhr im Gerätehaus Oberbruch. Die Mannschaft wurde eingeteilt und die Fahrzeuge übernommen. Zu einem Alltag einer Berufsfeuerwehr gehören neben der Dienstbereitschaft auch das gemeinsame Vorbereiten der Mahlzeiten, Sport, Unterrichtdienste sowie die Fahrzeugpflege.

Im Laufe der 24 Stunden wurden gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz neun inszenierte Einsätze verschiedenster Arten bewältigt. Das Einsatzszenario reichte von der Ölspur bis hin zum Kellerbrand mit der Rettung von Menschen. Wie in der Realität unterstützten sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und des Jugendrotkreuzes bei jedem Einsatz gegenseitig und konnten so viel voneinander lernen. Ein besonderer Einsatz war die Bergung einer hilflosen Person auf dem Dach der Hauptschule Oberbruch.

Das Jugendrotkreuz und die Jugendfeuerwehr wurden bei diesem Einsatz von der Drehleiter aus Heinsberg unterstützt. Mit einer Rettungstrage am Korb konnte die Person schnell aus ihrer Notlage befreit werden und dem Jugendrotkreuz zur Weiterbehandlung übergeben werden.

Zufrieden zeigten sich Jugendfeuerwehrwart Andreas Rothe und seine Betreuer mit dem Verlauf der 24 Stunden und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz. Beide Organisationen waren sich einig, diese Zusammenarbeit in Zukunft weiter auszubauen. Müde und erschöpft war der Dienst für die Jugendlichen am Sonntagmorgen um sieben Uhr beendet. Mit vielen neuen Erfahrung konnten die Jugendlichen ihre Heimreise antreten, die wohl direkt ins Bett führte.

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