Heinsberg: Experimentieren gehört zur Kunst

Heinsberg: Experimentieren gehört zur Kunst

„Ich möchte nicht immer das gleiche Bild malen”, sagt Alfred Schroeders aus Kirchhoven, der zurzeit im Kunst- und Bastelbedarf Färv in Heinsberg, Hochstraße 38a, eine Auswahl seiner Werke zeigt. Schroeders malt seit vielen Jahren und ist in vielen Techniken ob nun Öl, Acryl, Pastell, Aquarell oder Druckgrafik zu Hause.

Stark abstrahierende Naturschilderungen oder figürliche Portraits sind seine Themen. Aber in der Art der Darstellung will er sich bewusst nicht festlegen lassen. Alfred Schroeders: „Zur Kunst gehört auch das Experiment. Nicht alles gelingt, aber auch das Scheitern bringt einen weiter.”

Schroeders arbeitet häufig in großen Formaten. „Es ist einfach eine direktere Form der Auseinandersetzung, wenn ich mich oder Modelle in Lebensgröße auf der Leinwand sehe”, sagt er. In seinen abstrakten Werken spielt das Ausgangsmotiv meist keine Rolle mehr. Für ihn ist der Malprozess offen. Seine Bilder entwickeln ihre eigene Identität.

So möchte er den Weg frei machen für eigene Assoziationen und Gedankenwelten des Betrachters. Seine Werke hat Alfred Schroeders unter anderem bereits in der Stadtbücherei Heinsberg und in der Galerie Eesdron in Ratheim gezeigt. Zukünftig möchte er seine Ausstellungstätigkeit auch über die Region hinaus erweitern. „Ich bin kein Hobbymaler”, sagt Schroeders, „da steckt ein Anspruch dahinter.”

Die aktuelle Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober zu den üblichen Geschäftsöffnungszeiten zu besichtigen. Für Samstag, 3. November, 11 Uhr, laden die Geschäftsinhaber Claudia und Martin Heinrichs zur nächsten Vernissage ein. Dann wird Ralf Kullmann aus Schafhausen seine Werke zeigen.

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