Jülich: Ex-Kicker bringen Schülerinnen auf Trab

Jülich: Ex-Kicker bringen Schülerinnen auf Trab

In den Genuss einer ganz besonders intensiven Trainingseinheit kamen die Mädels der Klassen 9a und 9c des Mädchengymnasiums Jülich.

Mit der Aktion „Hauptsache: Volley” hatte sich das MGJ zur Teilnahme am gemeinsam vom Land NRW und der AOK Rheinland/Hamburg veranstalteten Präventionsprogramm „Fit durch die Schule” beteiligt. Ziel ist es, den Gesundheits- und Fitnesszustand der Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

Neben einer Unterstützung in Höhe von 2400 Euro für das Projekt bekamen die Schülerinnen nun Besuch von den ehemaligen Bundesligaprofis Marcel Witeczek und Michael Klinkert, beide sind aus ihrer aktiven Mönchengladbacher Zeit in der Region noch bestens bekannt.

Konzentration gefordert

Mit außergewöhnlichen Übungen und Gruppenwettkämpfen leiteten die beiden Profis den Sportunterricht. Hochmotiviert zeigten die Mädchen, was sie drauf haben und hatten sichtlich Spaß an der abwechslungsreichen Anleitung. Dabei war es gar nicht so einfach und forderte neben körperlicher Fitness volle Konzentration und Reaktionsschnelligkeit, zum Beispiel ein Kommando genau umgekehrt umzusetzen. So warf Witeczek einer Schülerin einen Ball zu und rief entweder „Hand” oder „Kopf”. Bei dem Kommando „Hand” musste der Ball zurück geköpft, beim Kommando „Kopf” mit der Hand gefangen und zurück geworfen werden.

Wer falsch reagierte, musste eine Extra-Runde laufen - bei mancher Schülerin kamen einige Runden zusammen.

Fußball-Frotzeleien

Frank Müller, Leiter des Fachservice Gesundheitsförderung der AOK Düren-Jülich, erläuterte den positiven Aspekt der Zusammenarbeit mit Witeczek und Klinkert: „Bei den beiden kann man deutlich sehen, was eine gesunde Lebensweise auf Dauer bewirken kann. So fit wie sie sich hier heute präsentiert haben sind sie ein richtiges Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen.” Natürlich gehörte auch die eine oder andere Frotzelei gegenüber Fans anderer Vereine zum Repertoire, so Klinkert schmunzelnd in die rot-weiße Ecke: „Für Euch kommen auch wieder bessere Zeiten.” Wer damit gemeint war, war nicht schwer zu erraten.