Hückelhoven: Essensgeld wird nicht mehr direkt ausgezahlt

Hückelhoven: Essensgeld wird nicht mehr direkt ausgezahlt

Das Mittagessen im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung an den Schulen sowie in den Kindergärten soll nach Auffassung der CDU nicht mehr separat pro Mahlzeit bezahlt werden.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass gerade diejenigen Kinder, für die das Essen gedacht ist, nicht daran teilnehmen und auch keine eigene Verpflegung mitbringen. Das Essen in der Betreuung wird aus Landesmitteln mit einem Euro pro Mahlzeit bezuschusst, der Eigenanteil beträgt 1,50 Euro. Dieser wird bei Beziehern von Transferleistungen monatlich ausgezahlt.

Das soll sich nun ändern, wie Heinz-Josef Kreuzer von der CDU im Haupt- und Finanzausschuss im Rahmen der Beratungen über den neuen Haushalt betonte. Das Essen solle zukünftig direkt in den monatlichen Beitrag für die Betreuung eingerechnet werden. Der Beitrag wird bei Beziehern von Sozialleistungen direkt von der Stadt an den Träger der Betreuung überwiesen.

So sei gewährleistet, dass das Essen für die Kinder auch bezahlt sei. Einstimmig beauftragte der Ausschuss die Verwaltung mit der Ausarbeitung einer entsprechenden neuen Satzung, damit die Regelung ab dem kommenden Schuljahr angewendet werden kann. Der Kämmerer Helmut Holländer betonte, er werde sich dafür einsetzen, dass das Verfahren auch kreisweit umgesetzt werden kann. Ein neuer Satzungsentwurf wird auf der nächsten Sitzung des Ausschusses vorgelegt.