Alsdorf/Eschweiler: Eschweiler Rat bewertet Wardener Einwand

Alsdorf/Eschweiler: Eschweiler Rat bewertet Wardener Einwand

Robert Pelzer, Geschäftsführer der „Interessengemeinschaft Warden“, die sich schon vor Jahren im Zuge der Deponie bei Warden „zur Abwehr von Umweltbelästigungen und Gefahren“ formiert hatte, hat Antwort von der Stadt Eschweiler erhalten.

Pelzer hatte fristwahrend für die Wardener Einspruch gegen einen Teil der von der Stadt Eschweiler geplanten Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen nordwestlich des Blaustein-Sees eingelegt, nachdem auch der Alsdorfer Stadtentwicklungsausschuss Bedenken gegenüber der Stadt Eschweiler angemeldet hatte. Den Wardenern ist eine Teilfläche, die wie ein Zipfel Richtung Warden zeigt, ein Dorn im Auge. Die Interessengemeinschaft sieht Heckenlandschaft und Naherholungswert bedroht.

Gegenüber unserer Zeitung hatte Eschweilers Technischer Beigeordneter Hermann Gödde die Planung verteidigt und darauf hingewiesen, dass die am nächsten der Wardener Bebauung kommende Windkraftanlage 920 Meter entfernt sein würde. In der schriftlichen Antwort der Nachbarkommune an Pelzer wird zugesichert, dass die Bedenken der Bürgerinitiative „in den weiteren Planungs- und Abwägungsvorgang einbezogen“ werden. Eine endgültige Entscheidung werde der Eschweiler Stadtrat treffen.

(-ks-)
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