Hückelhoven: Erfolgreicher SPD-Mann: Friedhelm Trenk ist tot

Hückelhoven: Erfolgreicher SPD-Mann: Friedhelm Trenk ist tot

Mehr als 80 Prozent Wähleranteil in „seinem” Wahlbezirk in der Hückelhovener Innenstadt waren eher die Regel als die Ausnahme - Friedhelm Trenk, 26 Jahre für die SPD im Stadtrat, verstarb in der vergangenen Woche im Alter von 78 Jahren.

Der Bergmann Friedhelm Trenk rückte 1972 in den ersten Stadtrat nach der Kommunalwahl ein, den er 1998 verließ, immer getragen vom Vertrauen seiner Kollegen und Mitbewohner der Bergmannssiedlung. Er füllte sein Mandat aus als Vorsitzender im E- und im Werksausschuss, der sich unter anderem mit der Fernwärmeversorgung in der Stadt befasste; lange Jahre nahm er als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses die Kontrolle der städtischen Finanzen ernst.

Darüber hinaus engagierte sich Friedhelm Trenk auch als Vertreter der Arbeitnehmerschaft im Rat für den Erhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der ihm zur Heimat gewordenen Stadt, in die er als im Ruhrgebiet geborener des Berufs wegen übergesiedelt war.

Sachlich-ausgleichendes Wesen

Mit seinem sachlichen und ausgleichenden Wesen trug Friedhelm Trenk zu einem konstrukti-ven Arbeitsklima in Rat und Verwaltung bei, damit auch die positive Entwicklung der Stadt Hückelhoven vor und nach dem Ende der Zeche Sophia-Jacoba, seinem Arbeitgeber, fördernd.

Politik und Verwaltung der Stadt Hückelhoven dankten den Einsatz eines Vierteljahrhunderts mit der Verleihung des Ehrenrings. Die Hückelhovener Sozialdemokraten sind Friedhelm Trenk zu großem Dank verpflichtet: Mit seinem Namen verbinden sich die erfolgreichsten Zeiten der SPD. Bezeichnend für seine Haltung war, dass er 1998 vor Ablauf der Wahlperiode aus dem Rat schied, um einem Jüngeren die Gelegenheit zur Einarbeitung zu bieten.