Selfkant-Süsterseel: Engagierter Kampf um Sportheim hat sich gelohnt

Selfkant-Süsterseel: Engagierter Kampf um Sportheim hat sich gelohnt

Nach langer Ungewissheit konnte jetzt der Spatenstich zum neuen Sportheim des FC Wanderlust 1920 Süsterseel erfolgen. Auf der Jahreshauptversammlung vor Wochen wurde das neue Heim vorgestellt.

Die Gemeinde gab grünes Licht. Die letzten zehn Jahre waren geprägt von einer Ungewissheit über die Zukunft der Sportanlage und somit des Vereins. Als die Gemeinde Selfkant beschloss, den jetzigen Standort der Sportanlage zu erhalten und nicht als Bauland nach auslaufendem Pachtvertrag zwischen Verein und Gemeinde zu veräußern, war der Jubel groß. Damit war ein wichtiger Punkt durch den Sportverein gewonnen, nun galt es weitere Punkte zu machen und den „Sieg” einzufahren.

Das Sportlerheim ist seit Jahren ein Sorgenkind und befindet sich in einem desolaten baulichen Zustand. Insbesondere entsprechen die sanitären Einrichtungen und Umkleidemöglichkeiten nicht mehr dem heutigen Stand. Es war ein harter Kampf, den der Vorstand des FC Wanderlust mit Leidenschaft führte. Ein Neubau sei lebenswichtig, lautete die klare Position.

Die Kalkulation belief sich auf Kosten von rund 100.000 Euro. Durch die Gemeinde erhält der FC Wanderlust 40.000 Euro, der Verein selbst erbringt eine Eigenleistung von 60.000 Euro.

Einen möglichst großen Teil dieser Eigenmittel möchte der FC Wanderlust durch den symbolischen Verkauf von Bausteinen einnehmen. Für 50 Euro kann ein Baustein erworben werden.

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