Hückelhoven: Energiebilanz: CO 2-Ausstoß weit unter Bundesdurchschnitt

Hückelhoven: Energiebilanz: CO 2-Ausstoß weit unter Bundesdurchschnitt

Die Energie-Bilanz der Stadt Hückelhoven kann sich durchaus sehen lassen. Das ist das Fazit des Berichtes, den Professor Dr. Isabel Kuperjans vor dem Bau- und Umweltausschusses gab.

Na gut, es könnte natürlich noch etwas besser sein.

Aber, so die Fachfrau der Technischen Hochschule Aachen, 7,2 Tonnen Kohlendioxid (CO2)-Ausstoß pro Person im Jahr, das sei schon beachtlich. Das liege immerhin 35 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. In Sachen Windkraft allerdings könne man auch in der ehemaligen Zechenstadt noch eine Schippe drauflegen, um die Energie-Effizienz-Bilanz aufzubessern. Als habe man so etwas geahnt, beschlossen die Mitglieder des Ausschusses im politischen Teil der Sitzung nach dem Vortrag eine Erweiterung der Konzentrationszone für Windenergieanlagen in Doveren.

An der Autobahn 46, da, wo sich jetzt zwei Krafträder bei Wind drehen, sollen möglicherweise drei weitere und natürlich auch höhere und mächtigere Anlagen installiert werden. Solche, die auf dem technisch neuesten Stand der Entwicklung sind. Also Hybridtürme mit einer Nabenhöhe von 133 Metern, wie sie heute eben so gängig sind. Dadurch würde sich - was für das Klimaschutzprojekt der Stadt Hückelhoven ausgesprochen förderlich wäre - der CO2-Ausstoß im Stadtgebiet weiter vermindern.

Die Stadt hat übrigens einen Antrag zur Förderung des von Professor Dr. Isabel Kuperjans in die Wege geleiteten Projektes Energie- und CO2-Bilanz für die Stadt Hückelhoven gestellt. „Ich hoffe, dass der Bescheid bald kommt”, sagte sie im Ausschuss.

Das würden dessen Mitglieder auch begrüßen. Dann würden sich die Aktivitäten zumindest ein wenig auszahlen.

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