Kreis Heinsberg: Eine Hütte für die Esel: Kolping-Berufsbildungszentrum kooperiert mit Nabu

Kreis Heinsberg: Eine Hütte für die Esel: Kolping-Berufsbildungszentrum kooperiert mit Nabu

Mit dem Arbeitseinsatz von 15 Teilnehmern der aktuellen BVB-Maßnahme hat das Kolpingbildungszentrum Erkelenz seine Kooperation mit der Nabu-Station in Wildenrath gestartet.

Bei der praktischen Zusammenarbeit sollen die jugendlichen Teilnehmer fit gemacht werden für die kommende Ausbildungsrunde. An zwei Tagen in der Woche arbeiten sie am Aufbau eines Rheinischen Obstsortengartens auf dem Gelände des Naturschutzbundes mit.

Die jugendlichen Teilnehmer können in Wildenrath in der Praxis Arbeitsabläufe und -inhalte kennenlernen, die so in den Werkstätten des Kolpingbildungszentrums in Erkelenz nicht angeboten werden können.

Aktuell steht zunächst einmal die Fertigstellung von Arbeiten auf der To-Do-Liste, die in Wildenrath bereits von ehrenamtlichen Helfern begonnen wurden, jedoch über die Herbst-Winterzeit brachgelegen haben.

So bekommen als Erstes die vier Esel, die auf dem Gelände der Nabu-Station gehalten werden, einen neuen großen Unterstand. Der Unterstand soll es den Tieren ermöglichen, sich bei Bedarf in eine ruhigere Ecke zurückzuziehen. Bei dieser Maßnahme arbeiten die Jugendlichen vermehrt mit Holz. Sie sind dabei nicht nur für die Verbretterung des Unterstandes zuständig, sondern sie haben zunächst auch die Tragekonstruktion fachgerecht verankert und aufgebaut.

Auch die Gruppe, die für die behindertengerechte Fertigstellung und Bepflasterung des Gehweges zu den Bienenhäusern zuständig ist, kann in Wildenrath das im Bildungszentrum Gelernte in Szene setzen. Sie beschäftigten sich dabei mit ungewohnter Materie, da bisher in Erkelenz nur mit Gehwegplatten und Verbundpflaster geübt werden konnte. Hier können sie jedoch unter freiem Himmel einmal Natursteinpflaster verarbeiten, was noch einmal eine besondere Herausforderung für die Auszubildenden darstellt.

Als nächste Aufgabe stehen die Rodungs- und Kultivierungsarbeiten für den Obstbaumgarten der Nabu-Station an. Darauf freuen sich schon alle Beteiligten besonders.