Eine große Überraschung auf dem Wildnis-Trail

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Sie sind die 5000. Bucher des Arrangements: Zusammen mit Hund Quincy durchqueren Renate Hoffmann und Stefan Vogt (Bildmitte) den gesamten Nationalpark Eifel auf dem Wildnis-Trail. Michael Lammertz (rechts), Initiator des Wildnis-Trails, und Cornelia Freuen (ganz links) von der Buchungsstelle des Wildnis-Trails überreichten dem Paar eine besondere Urkunde und Gutscheine für die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel.

Vogelsang. Die Vorfreude war groß: Für Renate Hoffmann und Stefan Vogt aus der Schweiz war die viertägige und 85 Kilometer lange Durchquerung des Nationalparks Eifel von Monschau-Höfen bis Hürtgenwald-Zerkall auf dem Wildnis-Trail ein von langer Hand geplantes Abenteuer.

Was das Ehepaar nicht wusste: Mit ihrer Wanderung von Nord nach Süd bescherten die beiden dem Wildnis-Trail ein rundes Jubiläum, denn schon zum 5000. Mal wurde das Arrangement inzwischen gebucht.

Rund 600 Kilometer trennen das Zuhause des Ehepaares in der Nähe des Bodensees im Schweizer Kanton St. Gallen vom Nationalpark Eifel – doch trotz der Entfernung es gibt eine enge Verbindung, wie Renate Hoffmann erzählt: „Ich komme ursprünglich aus der Region und zeige meinem Mann auf dieser Reise diese ganz besondere Seite der Eifel“.

Jetzt folgt der Eifelsteig

Die 48-Jährige, die in der Pflege arbeitet, fasste 1996 den Entschluss, in die Schweiz auszuwandern – dort lernte sie kurz darauf ihren Mann kennen, der als Elektromechaniker arbeitet. „Bei der Urlaubsplanung hatten wir den Harzer Hexensteig und den Rheinsteig in die engere Wahl genommen – schließlich entschied sich das Paar für den Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel.

„Wir haben zum ersten Mal eine mehrtägige Wandertour gemacht“ berichtet Renate Hoffmann und fügt hinzu, dass das „sicher nicht das letzte Mal“ gewesen sei.

Fest eingeplant haben die Beiden schon eine Wanderung auf dem Eifelsteig – nächstes Jahr soll es losgehen. Begleitet wurde das Paar bei der Durchquerung des Nationalparks Eifel von Süd nach Nord von Familienhund „Quincy“: Der zweijährige Bordercollie-Appenzellermix ist eine von unzähligen Spürnasen, die Renate Hoffmann als nebenberufliche Trainerin zu Suchhunden ausgebildet hat.

Im Ernstfall helfen die Vierbeiner bei der Suche nach vermissten Menschen und Tieren und werden zu Lebensrettern. Dank des im Arrangement integrierten Gepäckservice erlebten die drei im Nationalpark Eifel „einen sehr entspannten Kurzurlaub“, wie Renate Hoffmann erzählt.

Mehr als Tagesverpflegung muss unterwegs im Rucksack nicht mitgenommen werden, schließlich wird das übrige Gepäck von den gebuchten Nationalpark-Gastgebern zur nächsten Unterkunft gebracht – das ermöglicht ein sprichwörtlich unbeschwertes Naturerlebnis auf der insgesamt 85 Kilometer langen Wanderung, deren Etappen zwischen 18 und 25 Kilometer lang sind.

Zusammen mit Cornelia Freuen, verantwortlich für die Buchung des Arrangements bei der Monschauer Land Touristik, überraschte Michael Lammertz, stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel und Initiator des Wildnis-Trails, die beiden Wanderer auf der letzten Etappe zwischen Heimbach und Hürtgenwald-Zerkall – wenige Kilometer vor dem Ziel, das gleichzeitig das Ende des Trails markiert.

Neben einer Urkunde freute sich das Paar noch zwei Gutscheine für die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel. So runden die Beiden ihren Aufenthalt in der Region mit einem Highlight ab, bevor es weiter an die niederländische Nordsee geht.

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